Ökostromanbieter

Thema Ökostromanbieter: Grüner Strom im Trend

Immer mehr Haushalte entscheiden sich für Strom aus erneuerbaren Energien. Grüner Strom ist beim Ökostromanbieter und bei immer mehr konventionellen Energieversorgern erhältlich.

Ökostromanbieter: Umweltfreundlicher Ökostrom

Bei immer mehr Haushalten kommt Ökostrom aus der Steckdose. Im Zuge der Atomkatastrophe in Japan ist die Nachfrage noch einmal angestiegen. Rund 30 Prozent der privaten Haushalte entscheiden sich heute bei einem Wechsel ihres Stromanbieters für einen Ökostromtarif vom Ökostromanbieter oder anderen Energiekonzernen. Der Begriff Ökostrom steht für die Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser- und Windkraft. Ein Großteil des Ökostroms wird heute mithilfe von Wasser und Wind gewonnen. Zu den erneuerbaren und umweltfreundlichen Energiequellen zählen weiterhin Sonnenenergie (Fotovoltaik), Biogas, Biomasse, Solarthermie und Geothermie. Herkömmlich erzeugter Strom kommt hingegen aus den Energiequellen Erdöl, Kernkraft und Kohle und wird als konventioneller Strom bezeichnet.

Wasserkraft ist schon viele Jahrhunderte als Energiequelle bekannt. Ende des 18. Jahrhunderts wurde das bekannte Wasserkraftwerk an den Niagarafällen in Betrieb genommen. Auch die Kraft des Windes wird schon lange genutzt: Der Segelschiffantrieb zählt zu den traditionsreichsten Antriebssystemen für Verkehrsmittel. Heute ist Deutschland beim Ausbau der Windenergieanlagen weltweit führend. Der erste deutsche Windpark wurde 1987 in Schleswig-Holstein in Betrieb genommen. Seit 1998 bietet die Naturstrom AG als deutschlandweit erster Ökostromanbieter grünen Strom an.

Ökostromanbieter: Hier gibt’s grünen Strom

Echter Ökostrom leistet tatsächlich einen Beitrag zum Umweltschutz: Der Strom wird umweltfreundlich mithilfe von Wasser- oder Windkraft erzeugt. Eine steigende Nachfrage nach Ökostromtarifen fördert zudem den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung. Je mehr Haushalte sich für grünen Strom entscheiden, desto mehr Ökostromanlagen wie Windparks werden auch gebaut. Umweltfreundlicher Strom wird vom spezialisierten Ökostromanbieter und heute auch von immer mehr Energiekonzernen sowie regionalen Versorgern angeboten.

Bei Stromversorgern wie Greenpeace Energy, Mann Naturenergie und Naturstrom handelt es sich um reine Ökostromanbieter. Um umweltbewussten und wechselwilligen Stromkunden den Durchblick im wachsenden Angebots-Dschungel für grünen Strom zu erleichtern, vergeben Umwelt- und Verbraucherverbände verschiedene Siegel für empfehlenswerte Ökostromanbieter und grüne Stromtarife. Zu diesen Labeln gehören das Grüner Strom Label, OK Power Label und die Zertifizierungen des TÜV. Diese Siegel werden unter anderem an Stromanbieter vergeben, die tatsächlich auf eine umweltbewusste Stromerzeugung und den zusätzlichen Ausbau der Ökostromproduktion setzen. Der grüne Ökostrom ist heute nicht mehr deutlich teurer als ein herkömmlicher Stromtarif und kann sogar billiger sein als die Grundversorgung der Stadtwerke. Die Kosten für Ökostrom liegen aber meist über günstigen Stromtarifen.

Ökostromanbieter: Den Tarif wechseln

Haushalte, die zu einem Ökostromanbieter oder einem anderen Versorger mit Ökostromtarif wechseln möchten, finden im Internet zahlreiche Preisvergleiche. In die Rechner kann man komfortabel seinen Jahresverbrauch eingeben und auf Wunsch auch einen auf spezielle Energiequellen wie Windkraft ausgelegten Tarif anzeigen lassen. Als Entscheidungshilfe für einen nachhaltigen Ökostromtarif gelten auch die Siegel wie das Grüner Strom Label. Als optimal werden Ökostromprodukte angesehen, die sich sowohl aus Strom aus erneuerbaren Energiequellen als auch aus einem konsequenten Ausbau der Erzeugungskapazitäten zusammensetzen. Ein zuverlässiger Ökostromanbieter liefert also echten grünen Strom und setzt sich auch für den Ausbau erneuerbarer Energiequellen ein. Hinter den sogenannten RECS-Zertifikaten verbirgt sich hingegen ein Handelssystem für erneuerbare Energien.

Für einen Wechsel in einen Ökostromtarif gelten grundsätzlich die gleichen Empfehlungen wie für jeden konventionellen Stromtarifvergleich: Kilowattstundenpreise abgleichen, einen Tarif mit möglichst kurzer Laufzeit wählen. Als Richtgröße gilt der Jahresverbrauch des Haushalts, der auf der letzten Jahresabrechnung steht. Viele Stromanbieter übernehmen gleich die Kündigung beim bisherigen Energieversorger. Der Öko-Gedanke hört allerdings nicht an der eigenen Steckdose auf: Energieeffiziente Haushaltsgeräte und ein bewusster Umgang mit Energie sparen Strom und schonen die Umwelt.

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