Gebührenordnung für Zahnärzte

Die Gebührenordnung für Zahnärzte erlaubt Zahnmedizinern die Abrechnung von Leistungen nach bestimmten Regelsätzen. Höchstsätze werden von den privaten Krankenversicherungen nur selten akzeptiert. Meist wird nur die ohne Begründung anwendbare Regelspanne (2,3-fache) bei der Abrechnung von den Zahnmedizinern genutzt.

Die Gebührenordnung der Zahnärzte (GOZ) ist die Verordnung zur Regelung der Vergütung für erstattungsfähige zahnärztliche Leistungen für Versicherte der privaten Krankenversicherungswirtschaft. Die GOZ betrifft entweder Patienten, die privat vollversichert sind oder gesetzlich Krankenversicherte mit einer privaten Zahnzusatzversicherung.

Die Gebührenordnung der Zahnärzte besteht aus einem allgemeinen Teil. Hier sind die Grundregeln für das Ausüben des zahnärztlichen Liquidationsrechtes aufgeführt. Das sich daran anschließende Gebührenverzeichnis beinhaltet etwa 200 einzelne Gebührenordnungspositionen. Zahnmediziner berechnen ihre Gebühren durch das Multiplizieren einer bestimmten Punktzahl mit dem aktuellen Punktwert. Dabei ist ein Gebührenrahmen in einer Spannbreite vorgegeben. Als Maximum ist das 3,5-fache des Gebührensatzes festgelegt. Die meisten zahnärztlichen Leistungen werden mit der Regelspanne (2,3-fache) abgerechnet. Zahnmediziner müssen erst bei darüber liegenden Regelsätzen genaue Begründungen für die hohe Ansetzung von Aufwendungen liefern. Oftmals verweigern die privaten Krankenversicherer Kostenerstattungen oberhalb der Regelspanne. Sie verweisen ihre Patienten an billigere Praxen.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung