Erwerbsfähigkeit

Die Erwerbsfähigkeit eines Versicherten stellt die Möglichkeit dar, je nach seinen Kenntnissen und Möglichkeiten, die sowohl körperlicher als auch geistiger Natur sind, im gesamten wirtschaftlichen Leben einen Erwerb zu erzielen.

Die Erwerbsfähigkeit erstreckt sich von der physischen bis zur psychischen Leitungsfähigkeit, über die der Versicherte verfügt. Er muss in der Lage sein, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt regelmäßig und unter den üblichen Bedingungen einer Beschäftigung nachzugehen. Die Erwerbsfähigkeit stellt die Grundsicherung für Arbeitssuchende dar. Nur wer körperlich und geistig dazu in der Lage ist, mindestens drei Stunden einer erwerbsmäßigen Tätigkeiten nachzugehen, gilt als erwerbsfähig.

Die Definition sieht vor, dass der Versicherte für eine Tätigkeit auch die notwendige Kenntnis besitzen muss und die jeweilige Arbeit seinen Fähigkeiten zu entsprechen hat. Das wiederum bedeutet, dass er nicht für jede Art von Tätigkeit in Betracht gezogen werden kann. Ist der Versicherte nicht zu 100 Prozent einsatzfähig und kann aufgrund körperlicher oder geistiger Eigenschaften bzw. Benachteiligungen keiner Erwerbstätigkeit nachgehen oder nur eingeschränkt, so bezeichnet man dies als verminderte Erwerbsfähigkeit.