Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten

Frauen stehen durch die Kindererziehung oder Pflege häufig der Tatsache gegenüber, dass sie weniger in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und somit auch später eine niedrigere Rente erhalten. Die Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten schaffen hier einen gewissen Ausgleich.

Mit dem Beschluss der Bundesregierung wurde dieser Ausgleich erzielt, indem Frauen nun auch Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten erhalten. Aber auch für Zeiten der Pflege von Angehörigen oder dadurch, dass die Rentenbeiträge bei niedrigem Verdienst aufgestockt werden, ist es möglich, Frauen und Müttern eine unabhängige Alterssicherung zu gewährleisten.

Durch die Gutschrift von Entgeltpunkten auf das Rentenkonto für die Kindererziehungszeiten, die zwischen einem und drei Jahren liegen, wird die Rente der Frauen direkt erhöht. Bei der Aufnahme einer Beschäftigung während der Kindererziehungszeiten erhält eine Frau doppelte Vorteile durch den Verdienst und die Aufwertung der Rente. In diesem Fall wird die Kindererziehungszeit wie eine Pflichtbeitragszeit behandelt. Bei einer Teilzeitbeschäftigung werden die Rentenbeiträge bei Niedrigverdiensten um 50 Prozent aufgewertet, wobei 100 Prozent des Durchschnittseinkommens nicht überschritten werden dürfen. Dadurch können Entgeltpunkte für die spätere Rente erworben werden.

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