Entgeltpunkte

Die Entgeltpunkte bestimmen die Rentenhöhe maßgeblich. Dabei gelten die Punkte als Ergebnis der persönlichen Erwerbsbiografie und fließen in die allgemeine Rentenformel zur Berechnung ein. Die Regelungen dafür werden mit dem Sozialgesetzbuch VI definiert.

Die Entgeltpunkte sind eine Berechnungsgrundlage zur Ermittlung der Rentenhöhe in der gesetzlichen Rentenversicherung. Dabei werden die Entgeltpunkte auf Basis der eingezahlten Beiträge ermittelt und mit dem allgemeinen Durchschnittseinkommen aller Versicherten ins Verhältnis gesetzt. Das bedeutet: Bei einem durchschnittlichen Verdienst erhält man jährlich einen Entgeltpunkt.

Liegt das Einkommen darunter, erhält man auch einen niedrigeren Punktwert wie 0,5 angerechnet. Bei einem höheren Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze gibt es zwei Punkte. Dabei gelten Sonderregelungen für die Anrechnung von Kindererziehungszeiten. Den Entgeltpunkten wird ein jährlich angepasster Rentenwert zugeordnet, der in Ost und West nach alten und neuen Bundesländern unterschieden wird. Zur Rentenberechnung werden die Punkte am Ende der Erwerbsbiografie addiert und bestimmen dann als Bestandteil der Rentenformel die Höhe der Altersrente. Je höher die Punktzahl, desto höher fällt dabei in der Regel auch die Rente aus.

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