KfW-Darlehen

KfW-Förderungen: Investition in die Zukunft

Sie möchten sich selbstständig machen oder ins Ausland exportieren? Sie planen eine größere Anschaffung für Ihr Unternehmen? Ihr Haus soll energieeffizient umgebaut werden? Dann sollten Sie sich auf unserer Seite über das zinsgünstige KfW-Darlehen informieren!

Das KfW-Darlehen der KfW-Bank

Die Geschichte der KfW-Bank geht bis in das Jahr 1948 zurück. Damals wurde die Bank als Kreditanstalt für Wiederaufbau gegründet. Heute umfasst die Bankengruppe die KfW-Mittelstandsbank, die KfW-Privatkundenbank, die KfW-Kommunalbank, die KfW-IPEX Bank, die KfW-Entwicklungsbank sowie die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). Die Anteile an der KfW-Bank halten der Bund und die Bundesländer, weshalb es sich bei der KfW-Bankengruppe um eine Anstalt des öffentlichen Rechts handelt.

Einst als eine Bank für den Wiederaufbau gegründet stellt auch heute noch die Förderung der Wirtschaft das Hauptanliegen der KfW-Gruppe dar. Förderberechtigte sind vor allem klein- und mittelständische Unternehmen sowie Kommunen und öffentliche Einrichtungen und Verbände. Neben diesen Gruppen werden aber auch Existenzgründer und Privatpersonen mit Förderungen unterstützt.

Seit der Wandlung der politischen Prämissen ist der Bereich Wirtschaft allerdings nicht mehr das alleinige Fördergebiet. Neben der Förderung von Unternehmen sowie der Existenzgründung bietet die KfW-Bank unter anderem auch Förderprogramme im Bereich Aus- und Weiterbildung sowie auf dem Gebiet des Umweltschutzes an.

Grundsätzlich sind bei der KfW-Bank verschiedene Förderarten möglich. So stellen der Zuschuss, die Bürgschaft, die Beteiligung, die Garantie sowie das KfW-Darlehen denkbare Varianten dar. Bei weit über 50 Prozent der Förderprogramme handelt es sich allerdings um zinsgünstige KfW-Darlehen.

KfW-Darlehen für Privatpersonen, Existenzgründer und Unternehmer

Die KfW-Bank bietet Privatpersonen, Existenzgründern und Unternehmern zinsvergünstigte Kredite an. Teilweise ist auch eine tilgungsfreie Anlaufzeit möglich. Je nach Maßnahme wird das Darlehen einmalig oder monatlich ausgezahlt.

Privatpersonen können in den Bereichen der Aus- und Weiterbildung, der Schaffung der energieeffizienten Sanierung und der Modernisierung von Wohnraum gefördert werden. Ebenso sind alternative Energieanlagen förderungswürdig.

Für die Aus- und Weiterbildung ist eine Beantragung der KfW-Darlehen BAföG, Meister-BAföG sowie des sogenannten Bildungskredits möglich. Die Antragsstellung erfolgt über das zuständige Amt für Ausbildungsförderung, die zuständige Stelle der einzelnen Bundesländer beziehungsweise das Bundesverwaltungsamt. Alle anderen Anträge in den Bereichen Schaffung von energieeffizientem Wohneigentum beziehungsweise erneuerbaren Energien erfolgen in der Regel über die Hausbank.

Neben Privatpersonen bietet die KfW-Bankengruppe auch Existenzgründern und Unternehmen günstigste KfW-Darlehen an. So können Existenzgründer beispielsweise ein Startkapital beantragen. Für alle klein- und mittelständischen Unternehmen sind Kredite im Bereich Hightech und Innovation möglich. Zusätzlich sind Förderprogramme im Bereich Export, Energieeffizienz sowie im Sektor Umweltschutz, Agrar- und Ernährung vorhanden.

Eine Beantragung erfolgt hierbei über die ansässigen Banken beziehungsweise Sparkassen. Grundsätzlich sind an alle KfW-Programme Bedingungen geknüpft, nähere Informationen hierzu erhält man auf der Internetseite der KfW-Bank sowie bei den Kreditinstituten. In vielen Fällen können einzelne KfW-Programme kombiniert werden, so kann neben einem preisgünstigen Darlehen unter Umständen auch ein Zuschuss beantragt werden.

KfW-Darlehen im öffentlichen Bereich

Neben den Privatpersonen, Existenzgründern und Unternehmern können auch andere Personenkreise eine Förderung über die KfW-Bankengruppe beantragen. Dies sind beispielsweise die Kommunen, öffentliche Einrichtungen sowie Verbände und Vereinigungen. Die Antragseinreichung erfolgt in den meisten Fällen direkt bei der KfW-Bank in Berlin. Die Förderhöhe und -quote ist vom jeweiligen Programm abhängig.

Im Zusammenhang mit den Förderprogrammen für diese Gruppen ist die Gemeinschaftsaufgabe mit dem Namen "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) zu nennen. Diese Gemeinschaftsaufgabe ist Grundlage für die verschiedensten KfW-Programme. Ihr Ziel ist die Förderung der ansässigen Wirtschaft, indem sämtliche Investitionsvorhaben im Bereich gewerbliche Wirtschaft gefördert werden. Voraussetzung ist jedoch, dass durch die Maßnahmen zusätzliche Einkommensquellen im jeweiligen Wirtschaftsraum geschaffen werden. Ziel ist es, neue Dauerarbeitsplätze zu akquirieren beziehungsweise bestehende Arbeitsplätze zu sichern. Aufgrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Lage der verschiedenen Regionen in Deutschland werden einige KfW-Darlehen nur in bestimmten Bundesländern angeboten. Ebenso sind auch spezielle Programme für ländliche Regionen vorhanden.

Des Weiteren wird neben der Wirtschaft eine Verbesserung der Infrastruktur gefördert. Als Beispiele hierfür sind der soziale Wohnungsbau, die Schaffung von Altenheimen sowie die Sanierung von Schulen zu nennen. Neben den bereits erwähnten Bereichen können KfW-Förderungen auch für die Bereiche erneuerbare Energie und Umweltschutz beantragt werden.

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