Ist die betriebliche Altersvorsorge sinnvoll?

Entgeltumwandlung lohnt sich

Die Rentenreform von 2001 hat die betriebliche Altersvorsorge vereinfacht. Wer sein Gehalt oder Sonderzahlungen in die Altersvorsorge umwandelt, genießt zahlreichen Vorteile. 

Betriebliche Altersvorsorge ist auch verschiedenen Gründen sinnvoll. Der Arbeitgeber kümmert sich um das Formale. Als Arbeitnehmer erhält man günstige Tarife bei den Versicherern sowie eine hohe staatliche Förderung. Meist gibt der Arbeitgeber noch etwas für die Altersvorsorge dazu.

Staatliche Förderung mitnehmen

Der Gesetzgeber fördert die betriebliche Vorsorge über den Arbeitgeber. Wer aus seinem Bruttogehalt bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze umwandelt, kann diese Beiträge steuer- und sozialabgabenfrei für die Altersvorsorge investieren. Zusätzlich können noch 1.800 Euro steuerfrei angespart werden.

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Wer die Beiträge aus seinem Nettogehalt bezahlt, kann die Beiträge für die Riester-Förderung einsetzen. Dafür zahlt der Staat eine Zulage für jede Person und die Kinder.

Der Arbeitgeber muss eine betriebliche Vorsorge anbieten. Allerdings entscheidet der Chef, in welcher Form die Altersvorsorge durchgeführt werden soll. Dafür hat der Gesetzgeber fünf Durchführungswege vorgesehen. Insofern sollten Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber informieren, welcher Durchführungsweg angeboten wird.

Diese Durchführungswege werden angeboten:

Bei jedem der fünf Durchführungswege steht der Arbeitgeber für die Verpflichtung aus der Vorsorge ein. Die Sicherheit der Vorsorge steht im Vordergrund. Beim Wechsel des Arbeitgebers können die Ansprüche mitgenommen werden.

Nachteilig an der betrieblichen Vorsorge ist, dass Sie sich selbst das Produkt nicht aussuchen können. Insofern ist es sicherlich sinnvoll, sowohl die betriebliche als auch die private Vorsorge zu nutzen.

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