Immobilien: Kaufen oder mieten?

Immobilien: Kaufen oder mieten? Ein Vergleich

Viele Mieter träumen von einem Eigenheim. Dabei hat aber auch das Wohnen zur Miete seine Vorteile. Immobilien: Kaufen oder mieten? Eine Zusammenstellung der wichtigsten Vor- und Nachteile für Immobilienbesitzer und Mieter.

Immobilien: Kaufen oder mieten? Überlegungen

Ein Großteil der Paare und Familien, die zur Miete wohnen, setzen sich irgendwann mit der Frage auseinander, ob sie ihr Geld nicht besser in ein eigenes Haus investieren sollten. Auch der Erwerb von Eigentumswohnungen steht hoch im Kurs. Natürlich ist diese Frage für viele Haushalte auch ein zentraler Punkt in ihrer privaten Vorsorge.

Da sich viele Haushalte mit dem Erwerb von Wohneigentum über einen Zeitraum von 30 Jahren oder mehr sehr hoch verschulden, müssen die Vor- und Nachteile gut abgewägt werden. Mieter besitzen hingegen kein Wohneigentum, bleiben aber jederzeit flexibel und können ihr Geld anders anlegen.

Kaufrechner - Mietrechner

Kaufen oder Mieten? Ob sich für Sie der Kauf einer Immobilie lohnt oder Sie beim Mieten besser fahren, erfahren Sie mir dem Kaufrechner und Mietrechner. Ergänzen Sie bitte die Angaben im folgenden Rechner.

Kaufrechner - Mietrechner

Immobilien: Kaufen oder mieten? Für Hauskäufer

Wohneigentum zur Eigennutzung lohnt sich grundsätzlich nur für Paare und Familien, die sich langfristig an einen Ort binden möchten. Hierbei sollte die berufliche Situation auf lange Sicht sehr gefestigt sein. Interessenten müssen an dieser Stelle mit langfristigen Finanzierungen planen, da die Nebenkosten eines Grundstücks- oder Wohnungserwerbs oft bei mehr als acht Prozent angesiedelt sind. Wer aufgrund eines Umzugs dazu gezwungen ist, seine Immobilie wieder zu verkaufen oder sie vermieten möchte, muss ein Objekt mit potenziellem Wertzuwachs erwerben, um keine Verluste zu machen.

Mit einem Immobilienerwerb büßen ehemalige Mieter einen Großteil ihrer Flexibilität ein. Schon in zehn Jahren kann der heute noch sicher erscheinende Arbeitsplatz wegfallen. Auch private Veränderungen beeinträchtigen jedoch die Flexibilität: Wenn die Kinder groß sind, belastet das 200-Quadratmeter-Haus mit ungenutzten Räumlichkeiten nämlich die Haushaltskasse. Der Bau oder Erwerb eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung gewinnt heute vor allem aufgrund niedriger Bauzinsen an Attraktivität und wird besonders Familien auch durch spezielle Förderprogramme des Staates und der Bundesländer schmackhaft gemacht. Wenn die Kosten hier sogar niedriger liegen als eine Vergleichsmiete, ist der Erwerb in jedem Fall eine Überlegung wert.

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Immobilien: Kaufen oder mieten? Für Mieter

Mieter sichern sich mit dem Verzicht auf ein Eigenheim einen großen Vorteil: Sie bleiben flexibel. Die Miet-Situation ist besonders für jüngere Paare interessant, die sich eine Wohnung oder ein Haus zur Miete sichern können. Sie sparen sich die hohen Nebenkosten eines Immobilienerwerbs und wohnen trotzdem nach ihren Wünschen. Dort, wo die Mieten billig sind wie in strukturschwachen Regionen und den neuen Bundesländern, macht auch der Erwerb einer kostenattraktiven Immobilie zum Schnäppchenpreis nicht immer Sinn: Bei weiterhin sinkenden Preisen macht man bei einem Verkauf Verluste oder muss viel zu günstig an andere vermieten. Unterm Strich machen Käufer, die umziehen oder sich aus anderen Gründen von ihrer Immobilie trennen, hier also Verluste. Wer sich nicht wirklich an einen Standort binden möchte, bleibt besser Mieter.

Die alte Immobilienweisheit „Die Lage, und nichts als die Lage zählt“ gilt nach wie vor für jede Wohnimmobilie. Wer hier einen guten Riecher hat und seine Immobilie gewinnbringend verkaufen oder vermieten kann, macht auch bei einem potenziellen Auszug aus dem Haus oder der Wohnung keine Verluste. Die Immobilie in bester Lage ist eine ideale Altersvorsorge und Erbstück für die Kinder.