Hinzuverdienst und Rente

Informationen zur Mindesthinzuverdienstgrenze

Wer eine gesetzliche Rente bezieht, darf nicht immer unbegrenzt hinzuverdienen. Der Gesetzgeber ist bestrebt, die Mindesthinzuverdienstgrenzen für Frührentner aufzuheben. Wir haben die wesentlichen Fakten zum Thema Hinzuverdienst und Rente zusammengetragen.

Hinzuverdienstgrenze bei der Rente

Wer neben seiner gesetzlichen Rente einen Job ausübt, muss bestimmte Hinzuverdienstgrenzen beachten. Der Gesetzgeber hat genau festgelegt, welche Grenzwerte für Rentner gelten. Denn bisher gilt: Wer zu viel hinzuverdient, muss Geld an den Staat zurückzahlen. 

Hinzuverdienst bei Regelaltersgrenze

Wer die Regelaltersgrenze überschritten hat, kann uneingeschränkt hinzu verdienen. 

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Hinzuverdienst vor der Regelatersgrenze

Die Regelaltersgrenze wird mit dem Erreichen des  65 Lebensjahres (Jahrgänge vor 1947) bzw. für nach 1964 geborene ab 67 Lebensjahres erreicht. Für die Jahrgänge dazwischen liegt Regelaltergrenze je nach Geburtsjahr zwischen 65 und 67 Jahren.

Vollrente
Wer vor der Regelaltersgrenze Rente in voller Höhe erhält, darf bis zu 450 Euro im Monat hinzuverdienen. Der Zuverdienst darf zweimal im Kalenderjahr die Hinzuverdienstgrenze (maximal in doppelter Höhe) überschreiten.

Ab 1. Juli 2017 sieht die Flexi-Rente eine pauschale Zuverdienstgrenze von 6.300 Euro jährlich vor. 

Teilrente
Liegt der Hinzuverdienst darüber, wird die Rente als Teilrente ausgezahlt. Dabei gilt, je höher der Hinzuverdienst, desto geringer die ausgezahlte Rente. Die Hinzuverdienstgrenzen bei Teilrenten werden in der Regel individuell berechnet. 

Die Hinzuverdienstgrenzen finden sich im Rentenbescheid in Anlage 19.  

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