Goldfonds
Mit Investitionen in Gold Inflationsrisiken reduzieren
Goldfonds - Alternative zu physikalischem Gold
In Zeiten, in denen Geld seinen Wert verliert und eine steigende Inflationsrate auch einen negativen Einfluss auf Aktien- und Rohstoffmärkte nimmt, entscheiden sich Kapitalanleger verstärkt für Goldfonds.
Diese Anlagevariante ist eine geeignete Alternative zum realen Goldankauf. Zum einen werden hohe Aufschläge beim Kauf dieses Edelmetalls verlangt und andererseits muss der Kapitalanleger auch teure Lagerungsgebühren zahlen. Aus diesem Grunde stellen Goldzertifikate, Goldfonds und Goldaktienfonds eine günstigere Anlagevariante zur Verfügung. Der Markt bietet unterschiedliche Kapitalanlageformen für physikalisches Gold wie auch für Wertpapiere auf Goldbasis. Das individuelle Risikoprofil des Anlegers entscheidet über die Wahl des Fonds und auch die Anlagehöhe.
Schließlich sind Anlageformen, die auf steigende und fallende Werte spekulieren, nicht nur mit höheren Ertragschancen ausgestattet, sondern auch mit einem Verlustrisiko. Wie bei allen anderen klassischen Investmentfonds gilt auch hier die Anlageregel: je höher die Renditechancen, desto höher auch die Anlagerisiken. Jedoch gilt auch laut Warnungen der Verbraucherberatungen, nicht das komplette Vermögen in Gold anzulegen. Wer auf Goldbarren, Münzen und Goldsparpläne setzt, sollte den stark schwankenden Goldpreis im Auge behalten. Wer sich aktuell für Gold entscheidet, muss dies teuer bezahlen.
Goldfonds - Wertentwicklung ist nicht kalkulierbar
Seit dem Jahr 2009 ist die Nachfrage nach Gold enorm gestiegen. Wer sich als Anleger einen Wertzuwachs sichern will, ohne das Risiko allein tragen zu müssen, kann sich für Goldfonds entscheiden. Auf diese Weise lassen sich die Risiken eines Investments in Einzelaktien von Goldverarbeitern oder Goldminen streuen. Ein Investmentfonds wird meist aktiv durch einen Fondsmanager gesteuert. Dieser ist für die Entwicklung des Portfolios zuständig und kauft und verkauft Aktienanteile gemäß der Rahmenbedingungen, die der jeweilige Fonds vorgibt. Auch bei Goldfonds gibt es für den einzelnen Investor die Chance, die Risiken durch die Gemeinschaft aller Kapitalanleger abfedern zu lassen.
Jedoch profitiert der Anleger im Falle einer positiven Entwicklung des Goldpreises auch nur anteilig als Teil einer Anlegergemeinschaft. Wer in einen Fonds anlegt, der auf die positive Wertentwicklung dieses Edelmetalls setzt, ist vom Können und Fachwissen des Fondsmanagers abhängig. Dafür verlangt dieser auch entsprechend hohe Gebühren. Wer als Kapitalanleger auf diese aktive Form des Managements verzichten und dennoch seine Risiken breit streuen will, kann sich für einen Exchange Traded Fund für Goldminen entscheiden, in der Hoffnung, von Renditen zu profitieren, ohne eine Managementgebühr zahlen zu müssen.
Goldfonds: Renditeerwartungen nicht ohne Risiken
Goldfonds erfreuen sich insbesondere in Krisenzeiten einer wachsenden Nachfrage und zu den gern gewählten Investments gehören Anlagen in Goldminen und Beteiligungen an Unternehmen, die sich auf die Weiterverarbeitung und Lagerung dieses Edelmetalls verlegt haben. Zu den Risiken dieser Goldminenanlagen gehören die Fähigkeit des Fondsmanagers und die Entwicklung des US-Dollar. War es früher oft üblich, Gold zu fest definierten Terminen zu verkaufen, führte diese Praxis nicht selten zu Verlusten, weil das Gold unter dem Marktwert veräußert werden musste.
Anleger in Goldfonds können nicht durchgängig mit steigenden Preisen kalkulieren, denn viele Faktoren bestimmen die Wertentwicklung des Edelmetalls am Weltmarkt. Zu den großen Unbekannten im Goldgeschäft gehört das Agieren der Notenbanken. In Krisenzeiten können diese ihr Gold in Geld umwandeln, was den internationalen Goldpreis stark drücken würde. Hinzu kommt die konjunkturelle Entwicklung in den USA. Erholt sich die Wirtschaft dort schneller als in der Euro-Zone, wird der Dollar gestärkt und ein gleichzeitiger Rückgang des Goldpreises wäre die Folge. In Anbetracht der nicht kalkulierbaren Risiken steht die Empfehlung von Finanzexperten, nur einen Teil des eigenen Vermögens in Investments dieser Art anzulegen und parallel dazu auf sichere Staatsanleihen zu setzen.
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