Depressionen: Urlaub kann Symptome verschlimmern

Berufstätige, bei denen sich eine Depression abzeichnet, sollten nicht zur Erholung in den Urlaub fahren. So paradox es klingt, ein ferner Ort kann dazu beitragen, dass sich die Symptome verstärken. Wer erschöpft ist, sich nach Schlaf sehnt und hoffnungslos wirkt, sollte nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.
Wenn Menschen vorzeitig in den Ruhestand versetzt werden, liegen oftmals Erkrankungen verschiedenster Art vor. Mittlerweile schoben sich die psychischen Erkrankungen auf Platz 1, was die Gründe für den vorzeitigen Ruhestand anbetrifft. Wie Erhebungen der Deutschen Rentenversicherung zeigen, handelt es sich oftmals um Depressionen, die das Bestehen des Berufsalltags unmöglich machen. Doch nur selten ist Überforderung ein Grund für Depressionen.
Wer erschöpft ist, sich nach Schlaf sehnt und hoffnungslos wirkt, sollte nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen. Das könnten erste Anzeichen einer Depression sein. Berufstätige, bei denen sich eine Depression abzeichnet, sollten nicht zur Erholung in den Urlaub fahren. So paradox es klingt, ein ferner Ort könne dazu beitragen, dass sich die Symptome verstärkten, wie Prof. Ulrich Hegerl von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mitteilte.
In Deutschland leben etwa 4 Millionen Menschen, die an Depressionen leiden und behandelt werden müssten. Eine Depression kann so weit führen, dass der Kranke Selbstmord begeht. In der Bundesrepublik treiben Depressionen jährlich etwa 10.000 Menschen in den Tod. Hätte man die kranken Menschen entsprechend behandeln können, wären viele von ihnen möglicherweise noch am Leben.
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