Kälteschutz für die Haut
Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt drohen Hautschäden. Deshalb raten Apotheker, die unbekleideten Hautpartien mit fettreichen Cremes besonders zu schützen.
Trotz Schnee, Eis und Minustemperaturen zieht es zurzeit viele Bürger ins Freie. Eisbahnen und Rodelhänge sind gut gefüllt, und verschneite Winterlandschaften laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein.
Ungeschützt sollten Sie jedoch nicht vor die Tür gehen. Obwohl passende Winterkleidung mit Mütze, Schal und Handschuhen fast den gesamten Körper vor Kälte schützt, ist gerade die Haut besonderen Gefahren ausgesetzt. Das gilt vor allem für die Hautpartien, die nicht von der Kleidung bedeckt sind.
Eincremen hilft
"Wer sich viel an freier Luft aufhält, sollte in der kalten Jahreszeit ein fettreiches Pflegeprodukt verwenden", erklärt Rainer Töbing, Präsident der Apothekerkammer Hamburg. Die enthaltenen Öle oder Wachse bilden dabei einen Schutzfilm und verhindern, dass die Haut zu stark austrocknet.
Besonders zu schaffen macht der Haut der Wechsel von kalten Außentemperaturen und warmer Heizungsluft. Damit verbunden sind oft Klagen über ein trockenes und sprödes Hautgefühl. Auch hier kann die richtige Creme helfen.
Auf den Hauttyp achten
Nicht jede Creme ist für jeden Hauttyp geeignet. Menschen, die generell eine eher fettige Haut haben, können ein weniger reichhaltiges Produkt wählen. Hingegen sollten Personen, die auch im Sommer unter trockener Haut leiden, auf einen hohen Fettanteil achten. Für Menschen mit empfindlicher Haut empfehlen sich Präparate, die keine Duft- und Konservierungsstoffe enthalten.
Andreas Tschorn
NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE
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