Rösler droht der Pharmaindustrie mit festgesetzten Höchstpreisen

08.03.10
cecu.de

Sollte es zwischen Krankenkassen und Pharmaindustrie zu keiner Einigung bezüglich der Arzneimittelpreise kommen, droht der Gesundheitsminister, Philipp Rösler, mit der Festsetzung von Höchstpreisen. Die Regierung plant auf diesem Wege Einsparungen in Höhe von 2 Milliarden Euro. Die Reform des Arzneimittelmarktes nannte der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) „sehr wichtig“.

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Die Kosten für Medikamente explodieren in Deutschland. Für das abgelaufene Jahr rechnen Experten mit Ausgaben, die deutlich über 30 Milliarden Euro liegen. 2008 entstanden Kosten in Höhe von 29,1 Milliarden. Das größte Problem liegt bei den Preisen von innovativen Arzneien, die nach Ansicht Röslers zu hoch angesetzt seien.

Die Erarbeitung für das Konzept zur Reduzierung von Arzneimittelausgaben steht bereits kurz vor dem Abschluß. Ein letzter Feinschliff fehlt noch, und dann kann es der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Sollte es zwischen Krankenkassen und Pharmaindustrie zu keiner Einigung bezüglich der Arzneimittelpreise kommen, droht der Gesundheitsminister, Philipp Rösler, mit der Festsetzung von Höchstpreisen. Die Regierung plant auf diesem Wege Einsparungen in Höhe von 2 Milliarden Euro.

Die Reform des Arzneimittelmarktes nannte der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) „sehr wichtig“. Ein Ende der Monopolisierung hinsichtlich der Preisfestsetzung für innovative Medikamente seitens der Pharmaindustrie rückt somit in greifbare Nähe. Die Reform soll ganz im Sinne der Versicherten erfolgen. Kritiker gaben bereits den Zusatznutzen neuer Medikamente zu bedenken.

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