Patienten sind mehrheitlich mit ihren Ärzten zufrieden

Eine Umfrage der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) unter 6.000 Versicherten ergab, daß 31 Prozent der gesetzlich Versicherten und 34 Prozent der Privatpatienten sofort einen Termin beim Arzt bekommen. Die Ergebnisse bezüglich der Nutzung der Patientenquittung besagten, daß kaum jemand Kenntnis von dieser Möglichkeit hat. Es zeigte sich zudem, daß sich Vergünstigungen, die sich mit den Hausarztverträgen ergeben, kaum ausgeschöpft werden.
Eine Umfrage der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) unter 6.000 Versicherten ergab, daß die Deutschen mehrheitlich mit ihren Ärzten zufrieden sind. Bezüglich der Wartezeit im Wartezimmer kam die Umfrage zu dem Ergebnis, daß 30 Prozent der gesetzlich Versicherten maximal 15 Minuten im Wartezimmer verbringen, unter den Privatpatienten mußten 38 Prozent eine Viertelstunde auf die Behandlung warten. Jeweils 29 Prozent der Kassen- wie auch Privatpatienten gaben an, bis zu 30 Minuten auf den Aufruf warten zu müssen.
17 Prozent der gesetzlich Versicherten müssen bis zu einer Stunde im Wartebereich von Arztpraxen ausharren, unter den Privatversicherten waren es nur 10 Prozent. Lediglich ein Prozent der Privatversicherten mußte mehr als 2 Stunden warten, bevor er ins Behandlungszimmer vorgelassen wurde, unter den gesetzlich krankenversicherten Personen waren es zwei Prozent. 31 Prozent der gesetzlich Versicherten und 34 Prozent der Privatpatienten gaben an, sofort einen Termin beim Arzt zu bekommen. Insgesamt stellte sich heraus, daß die Wartezeit bei Hausärzten kürzer ist, als bei Fachärzten.
Die Erhebung ergab desweiteren, daß nur wenig Patienten Kenntnis von der Möglichkeit der Ausstellung einer Patientenquittung haben. Nur 81 von 5000 Befragten machte Gebrauch von dieser Möglichkeit. Bezüglich des Kostenbewußtseins auf Patientenebene muß ein Umdenken erfolgen. Es zeigte sich zudem, daß sich Vergünstigungen, die sich mit den Hausarztverträgen ergeben, kaum ausgeschöpft werden.
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