Aids-Hilfe NRW fordert finanzielle Mittel vom Land

760 Neu-Infektionen mit dem HI-Virus meldete das Land Nord-Rhein-Westfalen im vergangenen Jahr. In NRW leben insgesamt 15.000 hiv-infizierte Menschen, von denen der überwiegende Teil männlich ist. Die Aids-Hilfe NRW fordert vom Land finanzielle Mittel und die Zurücknahme der Kürzungen vom vergangenen Jahr.
Acquired Immune Deficiency Syndrome - AIDS – bedeutet erworbenes Immundefektsyndrom. Aidsinfizierte weisen eine schwere Schädigung des körpereigenen Abwehrsystems auf, welche durch das Aids-Virus ausgelöst wird. Wenn Aids zum Ausbruch kommt, können unzählige Krankheiten auftreten, da das Immunsystem nicht in der Lage ist, die Viren und Bakterien wirksam zu bekämpfen. Häufig leiden die Patienten an Krebs, was zwangsläufig irgendwann zum Tod führt.
760 Neu-Infektionen mit dem HI-Virus meldete das Land Nord-Rhein-Westfalen im vergangenen Jahr. In NRW leben insgesamt 15.000 hiv-infizierte Menschen, von denen der überwiegende Teil männlich ist. Bei 2.700 der Infizierten brach die Krankheit bereits aus. 140 von ihnen starben 2009 an ihren Krankheiten.
Die Aids-Hilfe NRW fordert vom Land finanzielle Mittel und die Zurücknahme der Kürzungen vom vergangenen Jahr. Derzeit steht rund eine Million Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Um die Vernetzung mit anderen Bundesländern voranzutreiben, werden allerdings weitere finanzielle Zuwendungen benötigt. Die Kürzung beträgt rund 300.000 Euro.
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