So rodeln Sie und Ihre Kinder sicher
Eine beliebte Alternative zum klassischen Schlitten sind in den letzten Jahren die sogenannten Schneerutscher geworden. Diese kleinen Kunststoffscheiben sind zwar praktisch, bergen aber auch ein höheres Unfall- und Verletzungspotenzial. Deshalb mahnt die von den deutschen Versicherern unterstützte Aktion "Das sichere Haus" zu einem sorgsamen Umgang mit diesen Rodelgeräten.
Vor allem Kinder sind immer häufiger auf den Hängen mit Schneerutschern unterwegs. Die wachsende Beliebtheit lässt sich dadurch erklären, dass diese bunten Kunststoffscheiben leichter und bequemer zu transportieren sind und auch deutlich schneller trocknen als herkömmliche Schlitten.
Erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr
Die Kehrseite der Medaille: Auf unebenem Boden werden Stöße nicht wie beim klassischen Schlitten abgefedert und können so direkt auf die Wirbelsäule durchschlagen. Hohe Rodelgeschwindigkeiten sorgen zusammen mit der eingeschränkten Lenkbarkeit für ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko.
Die Aktion "Das sichere Haus" empfiehlt deshalb, Kleinkinder unter 4 Jahren nicht mit diesen Schneerutschern rodeln zu lassen. Zudem sollten damit steile Hänge mit vielen Unebenheiten gemieden werden.
Weitere Tipps, damit die Schlittenfahrt nicht mit einem Arztbesuch endet:
- Sicherheitsabstand zum Vordermann halten
- Nach einem Sturz schnell die Bahn verlassen
- Beim Aufstieg den Rand der Rodelbahn nutzen
Andreas Tschorn
NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE
Ostendstraße 100, 90334 Nürnberg
Telefon: +49 (0) 911 531-6415
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