AIDS-Prävention: Kürzungen in Sachsen trotz mehr Infektionen

In der AIDS-Prävention in Sachsen soll gespart werden. Nach dem Entwurf für den Haushalt 2011/2012 ist eine Kürzung bei den Beratungsstellen im Land um rund 20 Prozent geplant. Im vergangenen Jahr erreichte die Zahl der Neuinfektionen in Sachsen einen neuen Höchststand.
Trotz steigender Neuinfektionszahlen will die Landesregierung in Sachsen bei den AIDS-Beratungsstellen im Land sparen. Insgesamt sieht der Haushaltsentwurf einen Rückgang der Zuschüsse von 800.000 Euro vor. Die AIDS-Beratungsstellen nehmen die Beratung von HIV-Infizierten vor und sorgen für Aufklärung an den Schulen.
In 2009 erreichte die Zahl der Neuinfektionen in Sachsen einen neuen Höchststand. Mit 85 Neu-HIV-Infizierten gab es im letzten Jahr einen Wert, der im Vergleich zu 2000 mehr als doppelt so hoch liegt. Die Opposition kritisiert die Kürzungen als "unverantwortlich".
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