Brustkrebs-Vorsorge: zu wenig Frauen nutzen das Angebot
Im Bundesdurchschnitt nutzten 53 Prozent der Frauen zwischen 50 und 69 Jahren das Angebot der Krankenkassen zur Brustkrebsvorsorge. Die Quote ist noch zu gering und soll auf 70 Prozent erhöht werden. Bei frühzeitiger Entdeckung eines Tumors besteht eine große Heilungschance.
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Jährlich überleben etwa 17.500 Frauen diese Krebsart nicht. Pro Jahr erkranken rund 57.000 Frauen neu an Brustkrebs. Unter den Männern kommt es nur zu 400 Erkrankungsfällen im Jahr. Wird ein Tumor frühzeitig diagnostiziert, bestehen große Chancen auf Heilung.
Doch noch immer nehmen zu wenig Frauen an der Mammographie teil. Seit drei Jahren besteht dieses kostenlose Angebot der Krankenkassen, und nur 53 Prozent der eingeladenen Frauen nutzen die Vorsorge. Experten wollen einen Bundesdurchschnitt von 70 Prozent erreichen. Die Mammographie ist derzeit die beste Methode im Bereich der Vorsorgen bezüglich Brustkrebs.
Die Bundesländer Niedersachsen und Bremen ermittelten, daß 57 Prozent der Frauen in diesen beiden Bundesländern das Angebot zur Vorsorge nutzten. Das liegt über dem Bundesdurchschnitt und entspricht rund 1 Million Frauen in drei Jahren. Bei rund 5.000 von ihnen wurde ein Tumor festgestellt. Die Entdeckungsrate liegt somit bei 7,8 Promille.
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