Städter leiden häufiger an Psychosen als Landbewohner

Eine umfangreiche Studie, die Daten von mehr als 200.000 schwedischen Menschen sichtete, kam zu dem Ergebnis, daß Städter häufiger unter psychischen Störungen leiden, als Menschen vom Land. Die Gründe hierfür sind vielfältig und umstritten. Möglicherweise zählen fehlende soziale Strukturen in den dichter besiedelten Gebieten zu den Hauptursachen einer Psychose.
Wer auf dem Land lebt, lebt gesünder. Diese Tatsache ist unumstritten. Die Landbevölkerung atmet bessere Luft, verfügt über mehr Platz, und in den ländlichen Regionen laufen viele Dinge stressfreier ab. Nun kam eine umfangreiche Studie zu dem Ergebnis, daß Städter häufiger an Psychosen leiden als Landbewohner. Forscher um Stanley Zammit, vom Institut für Psychologische Medizin und Neurologie der britischen Cardiff University, sichteten Datenmaterial von mehr als 200.000 Schweden.
Die Gründe, daß Stadtbewohner anfälliger für Psychosen sind, sind vielfältig und umstritten. Möglicherweise zählen fehlende soziale Strukturen in den dichter besiedelten Gebieten zu den Hauptursachen einer Psychose. Aber auch die unterschiedliche Handhabung von Patienten in städtischen Kliniken und ländlichen Krankenhäusern könnte die Abweichung bewirken. Zudem besteht die Möglichkeit, daß ohnehin gefährdete Menschen eher in Städte ziehen als auf das Land.
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