Schweinegrippe: Impfgeschädigte reichen Entschädigungsanträge ein

04.03.10
cecu.de

Vier Einwohner des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen reichten beim Landesverband Rheinland Entschädigungsanträge ein, da Impfschäden nach der Immunisierung gegen die Schweinegrippe auftraten. Laut Gesundheitsministerium Düsseldorf wird ein weiterer Antrag erwartet. Die Opfer beklagen Hauterkrankungen, Entzündungen an den Nerven, Kopfschmerzen sowie Übelkeit.

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In Nordrhein-Westfalen ließen sich rund 1 Million Bürger gegen die Schweinegrippe impfen. Vier Einwohner dieses Bundeslandes reichten nun Entschädigungsanträge beim Landesverband ein, da sie Nebenwirkungen der Schutzimpfung aufweisen. Die Menschen leiden an Hauterkrankungen, Entzündungen an den Nerven, Kopfschmerzen sowie Übelkeit. Laut Gesundheitsministerium Düsseldorf wird ein weiterer Antrag erwartet.

Nun müssen die Behörden prüfen, ob die Beschwerden ursächlich durch die Impfung gegen das H1N1-Virus hervorgerufen wurden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, kann das Land Nordrhein-Westfalen regreßpflichtig gemacht werden. Das Bundesland könnte beispielsweise verpflichtet werden, für die Kosten der Krankenbehandlung aufzukommen. Die Möglichkeit, daß das Land für Rentenansprüche aufkommt, besteht zudem.

Insgesamt wurden bundesweit 1.399 unerwünschte Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Impfung gegen die Schweinegrippe gemeldet. Die meisten Personen klagten über Fieber, Kopfschmerzen sowie Schmerzen an der Einstichstelle. Die Schweinegrippe forderte in Deutschland 239 Todesopfer. Die Zahl der Neuinfektionen ist seit Wochen rückläufig.

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