Ab 1. September steigen die Preise für Medikamente

Die Zahl der zuzahlungsfreien Medikamente reduziert sich zum 1. September drastisch. Grund dafür sind neue Zuzahlungsbefreiungsgrenzen und Festbeträge, wie die Bundesvereinigung der deutschen Apothekerverbände (ABDA) mitteilt. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erwartet durch diese Maßnahme Einsparungen in Höhe von 460 Millionen Euro.
Wer morgen in eine Apotheke geht und ein bis dahin zuzahlungsbefreites Medikament möchte, muß unter Umständen mehr zahlen. Denn die Zahl der zuzahlungsfreien Medikamente reduziert sich zum 1. September drastisch. Innerhalb dieses Jahres reduzierten sich die zuzahlungsbefreiten Arzneien von 10.000 auf 5.000. Bereits im Juli existierten nur noch 8.000 zuzahlungsbefreite Medikamente.
Grund dafür sind neue Zuzahlungsbefreiungsgrenzen und Festbeträge, wie die Bundesvereinigung der deutschen Apothekerverbände (ABDA) mitteilt. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erwartet durch diese Maßnahme Einsparungen in Höhe von 460 Millionen Euro. Die Beträge für die Zuzahlungen werden von den Apotheken an die Krankenkassen weitergeleitet. 2009 erhielten die gesetzlichen Krankenversicherer rund 1,7 Milliarden Euro durch Zuzahlungen.
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