Orkan Xynthia verwüstet Deutschland
400.000 Festmeter Holz fielen in den Wäldern Nordrhein-Westfalens dem Orkan Xynthia zum Opfer. Das Saarland hat 100.000 Bäume zu beklagen. Xynthia wies zwar eine ähnliche Stärke wie Kyrill im Januar 2007 auf, doch die Sturmfelder waren nicht so großräumig.
Am Wochenende fegte ein Orkan mit 180 km/h über Deutschland hinweg. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach gab am Freitag bereits eine Warnung heraus. Doch anders als Kyrill fand diese Mahnung bei den Medien kaum Gehör. Etliche Festmeter Holz fielen dem Sturm zum Opfer.
Allein in Nordrhein-Westfalen gab es 400.000 Festmeter Sturmholz. Auch die Saarländer beklagten die Zerstörung von 100.000 Bäumen. Einige Wälder dürfen nicht betreten werden. Die Gefahr herabfallender Äste und eine damit einhergehende Verletzungsgefahr ist sehr hoch. Försterinnen und Förster sind derzeit mit Aufräumarbeiten in ihren Wäldern beschäftigt.
63 Tote forderte der Sturm europaweit. Allein in Frankreich fielen über fünfzig Menschen den Gewalten der Natur zum Opfer. In Deutschland kamen sieben Menschen durch den Sturm zu Tode. Albrecht Broemme, Präsident des Technischen Hilfwerks (THW) forderte ein europäisches Unwetter-Frühwarnsystem.
Kommentare zu dieser Nachricht
Weitere Nachrichten zum Thema Gesundheit:
- Antibiotika-Einsatz bei Geflügel: Verbote gefordert
- Studie: Deutschland könnte beim Kauf von Staatsanleihen maroder EU-Staaten profitieren
- Krankenhauskosten steigen im Jahr 2010 auf knapp 80 Milliarden Euro
- Schlafkrankheit durch Klimawandel
- Toter bei Wohnungsbrand in Berlin, Landeskriminalamt ermittelt