Alzheimer: Forscher entdecken Eiweiß, welches für Verklumpungen im Gehirn verantwortlich ist

Forscher um den Nobelpreisträger, Paul Greengard von der Rockefeller-Universität in New York, entdeckten ein Eiweiß, welches für die alzheimertypischen Ablagerungen im Gehirn verantwortlich ist. Das Schlüsselprotein heißt GSAP, und es existiert bereits ein Medikament, welches das Eiweiß blockiert. Bis zum Einsatz einer solchen Arznei muß allerdings noch Forschungsarbeit geleistet werden, da Modifikationen nötig sind.
Wissenschaftler der Rockefeller-Universität in New York entschlüsselten einen wichtigen Teil des Alzheimer-Mechanismus. Die Forscher um den Nobelpreisträger, Paul Greengard, entdeckten ein Eiweiß, welches für die alzheimertypischen Ablagerungen im Gehirn verantwortlich ist. Im Tierversuch wiesen die Wissenschaftler nach, wie wichtig das Protein namens GSAP für die Bildung der Verklumpungen ist. Eine Blockade des Eiweißes hatte eine Plaquereduktion von 40 Prozent zur Folge.
Seit vielen Jahren betreiben Wissenschaftler Grundlagenforschung auf dem Gebiet von Alzheimer. Die gefürchtete Krankheit nimmt einen schleichenden Verlauf und beginnt meist mit Vergesslichkeit. Problematisch ist die Früherkennung von Alzheimer. Bis man sie sicher diagnostizieren kann, ist sie bereits irreversibel vorangeschritten.
Oft kommt es zu erheblichen Persönlichkeitsveränderungen. In den häufigsten Fällen erkranken ältere Menschen an der Demenzform. Allein in Deutschland existieren etwa eine Million Alzheimerpatienten. Aufgrund der alternden Gesellschaft erwarten Experten eine Zunahme an Erkrankungen mit Morbus Alzheimer.
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