Ambrosia: Allergiepotential übertrifft alle heimischen Pflanzenarten

Ambrosia artemisifolia ist eine einjährige Pflanze, die ein extrem hohes Allergenpotential aufweist. Bei Allergikern kann sie schwere Atemnot, Kopfschmerzen, tränende Augen und Lichtempfindlichkeit auslösen. Selbst gesunde Menschen laufen Gefahr, bei Berührung mit der Pflanze, Hautrötungen zu erleiden.
Ambrosia ist eine von Allergikern gefürchtete Pflanze, dessen Pollen jetzt Hochsaison haben. Die Pollen weisen nur eine geringe Größe auf und können so tief in die Atemwege gelangen. Bei Allergikern kann sie schwere Atemnot, Kopfschmerzen, tränende Augen und Lichtempfindlichkeit auslösen, im schlimmsten Fall sogar Asthma. Selbst gesunde Menschen laufen Gefahr, bei Berührung mit der Pflanze, Hautrötungen zu erleiden.
Ambrosia artemisifolia, auch bekannt unter Ragweed, Beifuß-Ambrosie, Beifußblättrige Ambrosie, Traubenkraut, Amerikanisches Traubenkraut und Asthma-Plant, besitzt die stärksten Allergene im ganzen Pflanzenreich. Seit Anfang der 90-er Jahre ist ihr Wuchs nur schwer einzudämmen. Sie kommt in Gärten, am Straßenrand und auch auf Schuttplätzen vor. Die Bevölkerung ist seit Jahren aufgefordert, diese Pflanze unverzüglich samt Wurzelwerk zu entfernen und im Hausmüll zu entsorgen.
Zunächst existierte die Pflanze nur im Osten Nordamerikas. Vermutlich wurde sie durch Topfpflanzen, Vogelfutter oder andere landwirtschaftliche Erzeugnisse verbreitet. Die einjährige Pflanze wächst im Frühjahr bis Sommer. Im August bildet die Beifuß-Ambrosie Blüten aus. Das einjährige Unkraut ist in der Lage, durch das Öffnen der Blüten Milliarden von Pollen freizusetzen. Bis zu 1,5 m Höhe kann das gefährliche Kraut erreichen.
Die Ambrosia ähnelt der Wermutpflanze. Allerdings sind Stängel und Blätter der Pflanze behaart und die Blätter beidseitig grün. Ein weiteres Erkennungsmerkmal besteht in dem gelben, ährenartigen Blütenstand am Triebende. Oft wächst sie unbemerkt in Wohngebieten, da viele Menschen nicht wissen, wie sie aussieht. Ambrosia wird zudem häufig mit dem Gemeinen Beifuß oder dem Weißen Gänsefuß verwechselt.
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