Ultraschall und Bluttests machen Fruchtwasseruntersuchung überflüssig

In Deutschland hat jede Schwangere ab einem Alter von 35 Jahren Anspruch auf eine Fruchtwasseruntersuchung, um eventuelle Chromosomenschäden zu entdecken. Da diese Untersuchung enorme Risiken für das Kind birgt, gibt es neue, schonendere Untersuchungsmöglichkeiten. Ein Screening und zwei Hormonwerte der Mutter können mit 90-prozentiger Sicherheit Aussagen über das Down-Syndrom machen.
Endlich schwanger! Doch bereits in der Schwangerschaft beginnen die lebenslangen Sorgen um das Kind. Ist es gesund? Weist es womöglich Chromosomenschäden auf? Die heutige Medizin bietet eine erstklassige Vordiagnostik. Allerdings ist die Fruchtwasserentnahme risikoreich, da sie eine Fehlgeburt verursachen kann.
In Deutschland hat jede Schwangere ab einem Alter von 35 Jahren Anspruch auf eine Fruchtwasseruntersuchung, um eventuelle Chromosomenschäden zu entdecken. Doch nun existiert eine sanftere Untersuchungsmethode, die kein Fehlgeburtsrisiko birgt. In der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche wird die Nackenfalte per Ultraschall untersucht. Zudem kann man mit Hilfe von zwei Hormonwerten der Mutter mögliche Schäden beim Baby erkennen. Allerdings ist dieses Screening + Blutuntersuchung nur zu 90 Prozent sicher.
Sollten mittels dieser Diagnostik Schäden beim Ungeborenen festgestellt werden, empfehlen Ärzte weitere Untersuchungen in Form von Fruchtwasseruntersuchungen oder Gewebeentnahmen aus dem Mutterkuchen. In 85 Prozent der Fälle sind die Embryos gesund. Da die Mütter von heute immer älter sind, fordern Ärzte einen Ausbau der Vorsorge für Schwangere. Rund ein Viertel der werdenden Mütter befinden sich in einem Alter über 35 Jahre.
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