Schweinegrippe-Impfstoff geht nach Pakistan

Wie aus Regierungkreisen verlautete, planen die Bundesländer einen Verkauf von 10 Millionen Impfdosen nach Pakistan. Darüberhinaus bekundeten noch acht weitere Länder, darunter der Irak, Interesse an dem nicht mehr benötigten Impfstoff. Das niedersächsische Gesundheitsministerium wollte keine konkreten Angaben zu möglichen Abnehmern tätigen, um den Verhandlungserfolg nicht zu gefährden.
Von den bestellten 50 Millionen Impfdosen müssen laut Vertrag mit dem Hersteller GlaxoSmithKline 34 Millionen abgenommen werden. 16 Millionen Dosen nicht benötigten Impfserums nimmt der Konzern aus Kulanz zurück. Da die Deutschen wenig Gebrauch von der Immunisierung gegen die Schweinegrippe machten, sitzten die Bundesländer auf dem Impfstoff. Die Länder versuchen seit längerem, Pandemrix zu veräußern.
Wie aus Regierungkreisen verlautete, planen die Bundesländer einen Verkauf von 10 Millionen Impfdosen nach Pakistan. Darüberhinaus bekundeten noch acht weitere Länder, darunter der Irak, Interesse an dem nicht mehr benötigten Impfstoff. Das niedersächsische Gesundheitsministerium wollte keine konkreten Angaben zu möglichen Abnehmern tätigen, um den Verhandlungserfolg nicht zu gefährden. Auch das Bundesgesundheitsministerium hielt sich mit Kommentaren zu einem bevorstehenden Verkauf zurück.
Zwischenzeitlich wehren sich in Deutschland Geimpfte gegen das Auftreten von Nebenwirkungen - sie stellen Regressforderungen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geriet in die Kritik bezüglich ihrer Vorgehensweise zur Ausrufung der Pandemie. Die Zahl der Infektionen war nicht annähernd so hoch wie befürchtet, und die Krankheitsverläufe fielen deutlich milder aus als erwartet. Die Aktivität der Schweinegrippe ist in Deutschland augenblicklich sehr gering.
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