Botox: Helfer gegen Migräne?

Das Bakteriengift Botulinumtoxin, im Volksmund unter Botox bekannt, soll Menschen mit Migräne helfen. Dies ergibt sich aus zwei Veröffentlichungen in Wissenschaftsjournalen. An Hand der Studien konnte nachgewiesen werden, dass bei den Betroffenen durch die Gabe von Botox die Schmerzen signifikant verringert werden.
Botox ist bisher als Präparat für die Faltenglättung bekannt. Nun nähren zwei wissenschaftlichen Studien für Millionen Migräne-Patienten die Hoffnung, dass Botox die Schmerzen lindern kann. Wer unter chronischer Migräne leidet, kann demnach durch die Gabe von Botulinumtoxin nicht nur die Schmerzen verringern, sondern auch den Medikamentengebrauch reduzieren.
Wer unter chronischer Migräne leidet, muss teilweise höllische Schmerzen aushalten. Selbst durch Tablettenunterstützung können die Beschwerden nur leicht gelindert werden. Nun besteht die Hoffnung, dass durch die Injektion von Botox eine dauerhafte Verbesserung bei diesen Schmerzpatienten eintreten kann. Die Verbesserung würde nach den Studien nicht nur bei gelegentlichen Migräne-Schmerzen, sondern auch bei den chronischen Patienten eintreten.
Damit könnte ein Durchbruch bei den Schmerzbehandlungen gegen Migräne erzielt werden. Die genauen Ursachen für die Wirksamkeit von Botulinumtoxin sind unbekannt. Die Behandlung darf jedoch nur in speziellen Praxen oder Zentren vorgenommen werden. In Deutschland ist due Zulassung mit Botulinumtoxin noch nicht erlaubt, soll aber in Kürze erfolgen.
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