Magneten gegen Migräne

04.03.10

Eine Studie unter der Leitung von Richard Lipton vom Albert Einstein College of Medicine in New York untersuchte 164 Patienten, die unter Migräne mit Aura litten. Die Probanden erhielten Magnetspulen, die im Falle einer Migräneattacke an den Hinterkopf angelegt werden. In 39 Prozent der Fälle konnte eine erhebliche Besserung der Migränesymptome festgestellt werden.

Anzeige

Migräne läßt sich in zwei Typen kategorisieren: Migräne mit und ohne Aura. Die Migräne ohne Aura macht sich durch zunehmende und pulsierende Kopfschmerzen bemerkbar und kann bis zu 72 Stunden anhalten. Migräne mit Aura ist weitaus seltener und wird durch Seh- und Sprachstörungen, Arm- oder Beinkribbeln begleitet. Migräne ist eine chronisch neurologische Erkrankung. Nicht jeder Patient springt erfolgreich auf die unterschiedlichen Migränepräparate an, teilweise treten zudem heftige Nebenwirkungen auf.

Nun verspricht eine Magnetspule Linderung für Migränepatienten mit Aura. Die Magnetspule wird im Falle einer Migräneattacke an den Hinterkopf angelegt, wodurch ein Magnetfeld entsteht. Dieses Magnetfeld beseitigt die Symptome der Migräne insofern, daß es Einfluß auf die Erregbarkeit der Hirnrinde nimmt, die in Verdacht steht, für die Symptome mitverantwortlich zu sein. In 39 Prozent der Fälle konnte eine erhebliche Besserung der Migränesymptome festgestellt werden.

Kommentare zu dieser Nachricht

Facebook Kommentar

Weitere Nachrichten zum Thema Gesundheit: