Chronisches Erschöpfungssyndrom CFS: Ursache gefunden?
Das chronische Erschöpfungssyndrom CFS sorgt für ein lähmendes Körpergefühl bei Betroffen. Über die Ursachen der Erkrankung wird noch immer geforscht. Aus den USA wird berichtet, dass sich bei den Erkrankten ein Virus breit macht.
Das chronische Erschöpfungssyndrom zählt zu den noch weithin unerforschten Krankheiten. Betroffene weisen dauerhafte Erschöpfungszustände auf. Neben dem Gefühl der Schwäche kommen noch Schwindel, Schmerzen oder Konzentrationsschwächen hinzu. CFS steht für Chronic Fatigue Syndrom. Auf der Forscherseite hat man sich mit den Ursachen bisher schwer getan. Nun scheint eine Entdeckung aus den USA eine neue Theorie aufzuwerfen.
Demnach wurde bei Patienten mit dem CFS, ein bestimmter Virus nachgewiesen. Während bisher unklar war, ob es genau einen Virus gibt, der für eine Infektion verantwortlich gemacht werden kann, soll nun ein Durchbruch erzielt worden sein. Bei Untersuchungen wiesen 32 der 37 Patienten den gleichen Erreger auf. Der Virus weist Ähnlichkeiten zu dem Maus-Leukämie-Virus auf. Der Erreger wurde bei gesunden Patienten nur rund 8 Prozent der Fälle nachgewiesen. Es könnte also einen Zusammenhang zwischen diesem Erreger und dem CFS geben.
Allerdings hatte eine Studie an einer anderen Universität den Nachweis für diesen Erreger nicht erbracht. Nun sollen weitere Untersuchungen folgen mit der Hoffnung, die Erkrankung künftig besser zu verstehen.
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