Saarländer bemängeln sinkende Qualität im Gesundheitsbereich

30.08.10
Umfrage zum Gesundheitswesen

Eine Umfrage im Auftrag der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young kam zu dem Ergebnis, daß jeder zweite Saarländer unzufrieden mit der Qualität im Gesundheitsbereich ist. In Mecklenburg-Vorpommern wünschen sich dagegen nur 21 Prozent der Bevölkerung eine Verbesserung bezüglich der ärztlichen Versorgung. Insgesamt sprachen sich jedoch 87 Prozent der Bevölkerung für eine gute Qualität im Gesundheitsbereich aus.

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Eine Umfrage im Auftrag der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young kam zu dem Ergebnis, daß jeder zweite Saarländer unzufrieden mit der Qualität im Gesundheitsbereich ist. In Bremen beklagen 50 Prozent und in Sachsen-Anhalt und Hamburg 46 Prozent der Bevölkerung eine Verschlechterung im Gesundheitswesen. Rheinland-Pfalz folgt mit 41 Prozent, Baden- Württemberg mit 37 Prozent, Berlin mit 36 Prozent, Niedersachsen und Sachsen mit 35 Prozent, Thüringen mit 34 Prozent, Hessen und Nordrhein-Westfalen mit 32 Prozent, Bayern mit 28 Prozent, Brandenburg mit 27 Prozent und Schleswig-Holstein mit 26 Prozent. Die zufriedensten Menschen leben in Mecklenburg- Vorpommern. Hier beklagen sich nur 21 Prozent der Bevölkerung über eine sinkende Qualität im Gesundheitswesen.

Insgesamt sprachen sich jedoch 87 Prozent der Bevölkerung für eine gute Qualität im Gesundheitsbereich aus. 18 Prozent der Befragten bewerteten die gesundheitliche Versorgung sogar als sehr gut. 16 Prozent der Bevölkerung empfinden eine Qualitätssteigerung. Privatversicherte sind insgesamt zufriedener mit der ärztlichen Versorgung als gesetzlich Versicherte.

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