Schweinegrippe: in Sachsen-Anhalt kaum noch Infektionen
Obwohl der März noch zu den Grippemonaten zählt, verzeichneten die Behörden in Sachsen-Anhalt kaum noch Infektionen mit der Schweinegrippe. Der niedrigen Ansteckungsquote entsprechend, macht sich eine Impfmüdigkeit breit. Das Land sitzt auf den bestellten Impfdosen.
Wie im übrigen Deutschland auch, sind die Zahlen der Neuinfektionen mit der Schweinegrippe in Sachsen-Anhalt rückläufig. Die Behörden verzeichnen kaum noch Ansteckungen. Entsprechend gering ist die Impfbereitschaft. Von 750.000 bereitgestellten Impfdosen kann das Bundesland lediglich ein Drittel abrechnen.
Rund 6.700 Menschen erkrankten in Sachsen-Anhalt an der Schweinegrippe seit April 2009. Die meisten Infektionen traten im November auf. Neun Patienten starben im Zusammenhang mit dem H1N1-Virus, sie wiesen allerdings alle Vorerkrankungen auf. Letzte Woche gab es insgesamt sechs Meldungen bezüglich einer Neuansteckung mit dem Virus der Neuen Grippe.
Europaweit meldet lediglich Bulgarien noch eine mittlere Aktivität der Schweinegrippe. Trotzdem sollte man einige Hygieneregeln beherzigen, um das persönliche Infektionsrisiko möglichst gering zu halten. Experten empfehlen zur Verringerung der Virenanzahl in der Luft mehrmaliges gründliches Durchlüften der Wohnräume. Die Hände sollten ausgiebig mit Seife gewaschen werden und beim Niesen und Husten sollte möglichst die Ellenbeuge benutzt werden.
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