West-Nil-Fieber greift auf Rumänien über

01.09.10
Mückenstich Westnilfieber

Nachdem in Thessaloniki, Griechenland, das West-Nil-Fieber auftauchte, grassiert es mittlerweile auch in Rumänien. Fünf Menschen erkrankten bereits an der Virusinfektion und zwei starben. Für ältere Menschen besteht eine erhöhte Gefahr.

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Wer dieser Tage nach Rumänien reist, sollte ausreichend Mückenschutz im Gepäck haben. Nachdem in Thessaloniki, Griechenland, das West-Nil-Fieber auftauchte, grassiert es mittlerweile auch in Rumänien. Fünf Menschen erkrankten an der Virusinfektion und drei Menschen starben bereits. Besonders gefährdet sind ältere Menschen. In Griechenland zählte die Regierung seit Anfang August 11 Tote.

Gegen die durch Mücken übertragbare Krankheit besteht kein Impfschutz. Daher raten Experten zur Verwendung von Repellents mit dem Wirkstoff Dieythyl-m-Toluamid (DEET). Sie schützen für rund drei Stunden vor Mückenstichen. Nachts sollte man zu Moskitonetzen mit der Lochgröße zwischen 1,2 und 1,5 Millimeter greifen.

Ein Großteil der Infektionen verläuft symptomlos. Wer jedoch an West-Nil-Fieber erkrankt, bei dem zeigen sich grippeähnliche Symptome mit Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen. Auch ein Hautausschlag an Armen, Rücken und Beinen kann auftreten. Zudem leiden viele Betroffene an Magen- und Darmbeschwerden. Teilweise kann sich eine Meningitis entwickeln. Etwa jeder 150. Patient verstirbt.

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