Blauzungenkrankheit: Agrarministerin Hessens ruft zur Impfung auf
Die Pflicht zur Impfung gegen die Blauzungenkrankheit ist zwar aufgehoben, doch Hessens Agrarministerin, Lautenschläger, ruft die Landwirte zur Impfung ihrer Tiere auf. Mit der Impfung konnten bisher große Erfolge verzeichnet werden. Das Land Hessen übernimmt die Impfkosten für Schafe und Ziegen für die ersten drei Monate.
Der Dauerfrost konnte den Mücken, die die Blauzungenkrankheit auf Tiere übertragen, nichts anhaben. In diesem Jahr dürfen die Landwirte frei entscheiden, ob sie ihre Tiere impfen lassen oder nicht. Denn die Pflicht zur Impfung gegen die Blauzungenkrankheit ist aufgehoben. Trotzdem macht sich Hessens Agrarministerin, Lautenschläger, stark für die Immunisierung.
Mit der Schutzimpfung konnten bisher große Erfolge verzeichnet werden. Das Land Hessen übernimmt die Impfkosten für Schafe und Ziegen für die ersten drei Monate. Schafe und Ziegen sind besonders empfänglich für die Infektion. Auf diesem Wege will das Land Hessen einen Anreiz für die Immunisierungen schaffen.
Die Blauzungenkrankheit ist meldepflichtig. In vergangenen Jahren richtete sie erhebliche Schäden an. Bei der Krankheit werden Viren durch Mücken auf Schafe, Ziegen und Rinder übertragen. Ein sicheres Symptom ist die Blaufärbung der Zunge. Die Infektion kann zu Lähmungserscheinungen, Aborten und Mißbildungen führen.
Kommentare zu dieser Nachricht
Weitere Nachrichten zum Thema Gesundheit:
- Antibiotika-Einsatz bei Geflügel: Verbote gefordert
- Studie: Deutschland könnte beim Kauf von Staatsanleihen maroder EU-Staaten profitieren
- Krankenhauskosten steigen im Jahr 2010 auf knapp 80 Milliarden Euro
- Schlafkrankheit durch Klimawandel
- Toter bei Wohnungsbrand in Berlin, Landeskriminalamt ermittelt