Naja, meine Antwort ist relativ eindeutig: Das ist ein Wettbewerb in einem staatlich gelenkten System - also eigentlich kein Wettbewerb. Wir bewegen uns bei den gesetzlichen Kassen in Richtung einer Einheitskasse.
Dann hat jeder einen Basisschutz und muss selbst entscheiden, was man über einen Zusatztarif noch versichern möchte. Und in dem Moment tritt genau das ein, was unsere Gesundheitsministerin eigentlich verhindern wollte, nämlich, dass der größere Geldbeutel darüber entscheidet, welchen Schutz ich mir leisten kann!
Auch wenn es keiner wahrhaben will: dadurch wird die Zwei-Klassen-Medizin weiter zementiert, aber die Poltitk hat ja ihre "Hausaufgaben" gemacht und ist mit dem Gesundheitsfonds zufrieden...
Also, kein wirklicher Wettbewerb, sondern eher das Herumdoktern an einem schwerkranken Patienten!!!
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Ergebnis 1 bis 2 von 2
- 26.02.2009 18:24 #1
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Servicewettbewerb bei den gesetzlichen Kassen
AnzeigeDas Bundesministerium der Gesundheit hat zusammen mit den Verbraucherzentralen und der Stiftung Warentest einen Initiative ins Leben gerufen, um den Service bei den gesetzlichen Kassen vergleichbarer zu machen.
Ziel ist, dass bei den Kassen ein Service-Wettbewerb entsteht, bei dem der Kunde König ist. Die Kassen sollen sich zu einem modernen Dienstleister um Gesundheitswesen wandeln. Dazu startet das Ministerium eine Kampagne.
Meine Frage: Wieviel Wettbewerb ist eigentlich möglich, wenn 95 Prozent der Leistungen gesetzlich vorgegeben sind? Wenn es den Wettbewerb um die am besten zu erreichende Hotline ist oder die übersichtlichste Internetseite gibt, ist den Versicherten nicht unbedingt geholfen...oder???Verbraucherportal für Versicherungen und Finanzen www.cecu.de
- 27.02.2009 17:10 #2
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