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  1. #1
    Einsteiger ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Bankgespräch, Berater und Co.

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    Hallo zusammen,

    bzgl. der Altersvorsorge hat mich meine Bank schon so oft angesprochen und zu einem Beratungsgspräch eingeladen, dass ich irgendwann weich geworden bin und jetzt war ich vor kurzem dort und naja ... selbstverständlich haben die mir ein gaaaanz tolles Angebot gemacht (natürlich auf meine Bedürfnisse zugeschnitten), aber ich kam mir ein klein bisschen wie bei einer Kaffeefahrt vor und jetzt stellt sich mir die Frage, ob das denn ein gutes und sinnvolles Angebot ist.

    Nur, wie prüft man das nach? Wen kann man den dazu alternativ fragen? Am Ende will doch da jeder Berater Geld verdienen, da fragt man sich doch, ob die einem nicht immer das andrehen, was für sie am meisten abwirft ... (Selbst die Bankberaterin meiner Mutter hat schon bei ihr nachgefragt, ob ich nicht mal zu einem Gespräch vorbeikommen möchte ...)

    Kann mir da einer von Euch Tipps geben? Langsam fängt die Sache an mich zu überfordern ...

    Vg,

    Einsteiger

  2. #2
    Tony80 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    Hallo,

    naja, wenn es eine Kapitallebensversicherung auf Riester-Basis ist, solltest Du zunächst nach garantierten leistungen fragen. Dann solltest Du Dir die Performance der Vergangenheit anschauen und - ganz wichtig - lass Dir die Kosten komplett aufschlüsseln.

  3. #3
    Nobbi ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    Hey Leute,

    wollte auch mal n Riester-Vertrag abschließen, weil ich das eigentlich ganz cool finde. Hatte mich auch soweit mal eingearbeitet, wurde dann aber aufgeklärt, dass Selbständige gar nicht riestern können.... haha!

    Aber zu dem Argutment von Tony: Bei Riester werden immer lt. Gesetzgeber die eingezahlten Beiträge garantiert. Eine weitere Garantie (2,25% oder mittlerweile sogar weniger) würde ich nicht eingehen. Die Beiträge werden sonst klassisch angelegt.... und da kommt in den nächsten Jahren keine Rendite. Viel besser ist m.E. eine fondsgebundene Riester....das muss nicht unbedingt rein Aktienfonds bedeuten... sondern auch Rentenfonds. Immofonds etc.!

    Jedenfalls kann ich die Gelder auf dem Weg streuen.

    Grüße,
    Nobbi - the nicht Riesterer :-).

  4. #4
    Registriert seit
    02.10.2008
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    65

    Standard Komplexes Thema

    @Einsteiger: Ja, Berater wollen Geld verdienen, egal ob sie auf Provisions- oder Honorarbasis arbeiten. Das Problem ist, dass jeder Mensch von Interessen geleitet ist, also egal ob Bankberater, Versicherungsmakler oder Honorarberater, Du wirst immer auf jemanden treffen, der eine eigene Meinung zum Thema hat.

    Wenn Du Dir absolut unsicher bist, hilft sich bei verschiedenen Beratern zu informieren. Auch wenn das zunächst aufwendig erscheint, so gibt es Dir die Gewissheit, das Gefühl für die Beratung zu entwickeln, d.h. wie kompetent, ehrlich, authentisch ist Dein Gegenüber. Letztlich sollte man sich jedes Angebot schriftlich vorlegen lassen (am besten per E-Mail oder Post), damit etwas in der Hand hat. Ein "guter" Berater sollte Deine persönlichen Daten erfassen, um Dich Deinen Bedürfnissen entsprechend beraten zu können.

    Möglicherweise findest Du bei "WhoFinance" oder bei "Kennst Du einen" einen guten Berater. Allerdings werden die Bewertungen dort von den besten Kunden der Berater vorgenommen, d.h. Du findest dort kaum bis gar keine kritischen Anmerkungen. Zudem können die Berater einer negativen Beurteilung widersprechen, d.h. sie wird nicht veröffentlicht.

    Ein Tipp zum Schluss: Hör Dich mal im Freundes- und Bekanntenkreis um. Es kennt fast jeder einen zuverlässigen Berater!

    VG
    versicherungsprofi

  5. #5
    Einsteiger ist offline Neuer Benutzer
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    17.01.2012
    Beiträge
    14

    Standard

    Hallo Versicherungsprofi,

    danke für die ausführliche Antwort und die Tipps.

    Was das ganze Thema" einfach so "schwierig" macht, ist meiner Meinung nach einfach die Tatsache, dass man, wenn man sich einmal für etwas entschieden hat kaum noch zurück kommt oder wechseln kann. Ich kann ja jetzt nicht einfach mal zwei Jahre "riestern" und dann sagen: Och nö, "Rürup gefällt mir besser".

    Und wie du so schön geschrieben hast: jeder ist interessengeleitet. Da stellt sich halt bei jedem einzelnen die Frage, wie sich das auf die Beratungsleistung auswirkt und das ist schwierig abzuwägen.

    Vg,

    Einsteiger

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