das ist einfach nicht der richtige weg, vom "Kranken" immer mehr zu fordern. es gibt zigtausend patienten die sich so etwas wirklich nicht leisten könnten. die konsequenz solcher forderungen wäre eindeutig
dass viele menschen nicht mehr zum arzt gehen könnten.
die folgen wären, verschleppte krankheiten, mehr chronisch kranke und noch höhere folgekosten für die kassen.
das ist falsch.
warum versucht herr hansen nicht endlich eine organisation zu gründen, bestehend aus versicherten und ärzten, um die krankenkassen und die verantwortlichen in der regierung, wie frau ulla schmidt, zu verklagen, die mit dem geld der versicherten "unverantwortlich" (sehr gelinde ausgedrückt) umgehen.
die versicherten müssten endlich aufstehen und protestieren !!!
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- 12.05.2009 08:57 #1Unregistriert Gast
Hansen: Praxisgebühr bald für jeden Arztbesuch?
AnzeigeDiskussion zur Nachricht: Hansen: Praxisgebühr bald für jeden Arztbesuch?
Es wird in Deutschland immer kurioser. Warum werden Ärzte nicht dafür bezahlt, dass sie ihre Patienten ab einem bestimmten Alter nicht mehr helfen. So könnten die Krankenkassen Geld sparen, die Führungskräfte dieser Kassen mehr Geld einstecken und die Wartezimmer würden leerer.
- 12.05.2009 11:41 #2Unregistriert Gast
diese aussage von herrn hansen ist echt krank
- 12.05.2009 12:41 #3Unregistriert Gast
...oder noch besser: Jeder zahlt für die Behandlungen cash und es gibt keine Krankenversicherung mehr. Dann könnten auch wir zunächst Geld sparen. Wer krank ist, hat eben Pech gehabt oder einen gut gefüllten Geldbeutel!
- 12.05.2009 13:57 #4Unregistriert Gast
bei jedem arztbesuch zahlen lt. hansen
der herr hansen ist ein rücksichtsloser "kandidat" Von 5,--€ müssen manche menschen sich 2 mittagessen kaufen. - Wie niederträchtig ist dieser unwürdige Hansen - ?
- 12.05.2009 15:08 #5Unregistriert Gast
Warum nicht mal Verantwortung übernehmen???
...was ist so schlimm, wenn man für einen Arztbesuch mehr Geld in die Hand nehmen muss??? Für ein Fußballspiel zahlen viele Leute 30 EUR, die Wurst und das Bier dazu lässt man sich auch was kosten. Und na klar, die Zigaretten für 5 EUR die Packung dürfen auch nicht fehlen!!! Also, was bitte soll so schlimm daran sein, für jeden Arztbesuch einen kleinen Beitrag zu entrichten??? So wie bisher fahren wir unser Gesundheitssystem auf jeden Fall vor die Hunde...
- 12.05.2009 17:25 #6Michi170 Gast
Praxisgebühr für jeden Arztbesuch
Was muss in so einem Mann wie Leonard Hansen. Er ist ja schließlich ausgebildeter Arzt und hat irgendwann einmal den Hypokrates-Eid geschworen. Soll ein Patient, der fast nie in einer Arztpraxis war, plötzlich Vorboten eines Schlaganfalles verspürt, in eine lebensgefährliche Situation geraten oder versterben, nur weil er sich die 10,00 € Praxisgebühr bei jedem Arztbesuch vorher nicht leisten konnte. In welcher Zeit leben wir eigentlich? Das ist ja zutiefst inhuman!
- 12.05.2009 17:50 #7Unregistriert Gast
Die gleiche Diskusssion gab es übrigens schon einmal Ende der 50er Jahre des letzten Jahrtausends - in einer Zeit, in der die Union mit absoluter Mehrheit regierte und der Bundeshaushalt zutiefst asugeglichen war. Bereits damals ist der Bundessozailminister an den verschiedenen Interessengruppen gescheitert. Warum soll also diesmal die Vorschläge auf fruchtbaren Boden stoßen??? Ist doch alles so schön einfach.
Wer von den Versicherten Verantwortung von den Versicherten fordert, sieht sich Beschimpfungen ausgesetzt. Mal sehen, was die gleichen Kritiker sagen, wenn der Beitrag zur Krankenkasse wieder angehoebn wird. Begreift doch endlich mal, dass eine gewisse Eigenbeteiligung notwendig ist. Bei der Autoversicherung jammert doch auch keiner rum...
- 12.05.2009 20:16 #8Unregistriert Gast
Praxisgebühr bald für jeden Arztbesuch
Mit Schrecken las ich soeben den Artikel über die Pläne des KV Chef Nordhrein Westphalens, Herrn Leonhard Hansen, künftig pro Arztbesuch Gebühren zu verlangen. Als Arzhelferin in einer Frauenarztpraxis kann ich nur sagen, es wäre absolut unverantwortlich, so einen Beitrag einzuführen. Seit der Einführung der Praxisgebühr wurden die Praxismitarbeiterinnen aller Arztpraxen von heute auf morgen dazu bestimmt, die Praxisgebühren für die Krankenkassen einzutreiben. Wir alle bekommen diese Arbeit, welche - will man sie ordentlich erledigen - aufwendig ist, von niemandem vergütet und stehen noch für eventuell in der Hektik entstandene Differenzen gerade. Kein Praxischef kann es sich leisten, die Mehrarbeit, die dadurch entsteht, zusätzlich zu vergüten und die Krankenkassen zahlen uns auch nichts dafür, dass wir ihre Arbeit machen. Der Arzt hat keinerlei Vorteil davon, denn die eingenommenen Gebühren werden ihm ohne eine Gutschrift für die dafür notwendige Verwaltungsarbeit vom sowieso immer weniger werdenden Honorar bei steigenden Qualitätsanforderungen abgezogen. Die neuerlichen Pläne würden für noch mehr Praxispleiten sorgen, tausende Arzthelferinnen würden auf Strasse stehen und für die Versorgung unserer Patienten hätten solche Pläne unabsehbare Folgen.
Es gibt genug Menschen in diesem Land, welche schon die 10,-Euro Praxisgebühr im Quartal und die zahlreichen anderen "versteckten" Zuzahlungen, wie Rezeptgebühr, Medikament nicht mehr im Leistungskatalog der Krankenkasse enthalten, Zuzahlungen zu Hilfs- und Heilmitteln u.v.a.m. finanziell überfordern und die deshalb auf notwendige Arztbesuche verzichten. Ja es gibt die Chronikerregelung und die Belastungsgrenze für Zuzahlungen, jedoch für jemanden, der z.B. auf Hartz IV Niveau leben muß, für Wenigverdiener, Rentner, alleinstehende Personen oder alleinerziehende Eltern, die keinen Unterhalt vom Expartner bekommen usw., usw., usw. sind selbst 1% oder gar 2 % vom Bruttoeinkommen viel Geld, was woanders einfach fehlt. Als Chef der KV eines Bundeslandes ist Herr Hansen mit Sicherheit privatversichert, oder verdient zumindest so viel, um bequem all die seinen Mitmenschen abverlangten Zusatzbeiträge zahlen zu können. Ich hoffe, in diesem Land wird man in absehbarer Zeit zu der Erkenntnis gelangen, dass es besser wäre, auch die gesetzlich versicherten Patienten würden wie bei den Privatkassen schon lange üblich, pro Patient direkt mit dem Arzt abrechnen, allerdings so, dass die Kasse direkt an den Arzt zahlt, ohne den Umweg der Vorauszahlung durch die Patienten. Dann gäbe es keine KV mehr, die Unsummen an Geldern verbraucht für ihren umfangreichen Verwaltungsstab, bei dem z.B. nur um die einzelnen KV Verwaltungen zu verwalten, wahrscheinlich Millionen notwendig sind.
Herr Hansen und all die Damen und Herren, die in einer ähnlichen "Liga spielen" wären dann (hoffentlich) von Arbeitslosigkeit betroffen und würden nach 1 Jahr genau wie jeder andere Hartz IV Emfänger nur einen sehr geringen Betrag vom ersparten Geld behalten dürfen (was im Gegensatz zum Normalbürger noch nicht mal "sauer erspart" sein dürfte). Erst dann würden sie wissen, was es bedeutet, zu entscheiden ob ein Arztbesuch notwendig oder unnötig ist, bzw. ob sie es sich leisten können, zum Arzt zu gehen. Ich wünsche den Ärzten viel Kraft weiter durchzuhalten und für ihre Patienten da zu sein und uns Arzthelferinnen den Mut, den Patienten zu erklären, dass auch wir gegen die stets steigenen Gebühren sind. Den Patientinnen und Patienten möchte ich sagen: Wehrt Euch endlich Leute, wehrt Euch mit uns gemeinsam, nur wenn sich viele wehren, wird man aufhören immer mehr von "den kleinen Lichtern" zu fordern und nur viele Leute gemeinsam können etwas erreichen!
Anett Böhm
- 12.05.2009 20:19 #9Unregistriert Gast
diese aussage von herrn hansen ist echt krank
das ist einfach nicht der richtige weg, vom "Kranken" immer mehr zu fordern. es gibt zigtausend patienten die sich so etwas wirklich nicht leisten könnten. die konsequenz solcher forderungen wäre eindeutig
dass viele menschen nicht mehr zum arzt gehen könnten.
die folgen wären, verschleppte krankheiten, mehr chronisch kranke und noch höhere folgekosten für die kassen.
das ist falsch.
warum versucht herr hansen nicht endlich eine organisation zu gründen, bestehend aus versicherten und ärzten, um die krankenkassen und die verantwortlichen in der regierung, wie frau ulla schmidt, zu verklagen, die mit dem geld der versicherten "unverantwortlich" (sehr gelinde ausgedrückt) umgehen.
die versicherten müssten endlich aufstehen und protestieren !!!
- 12.05.2009 20:40 #10Unregistriert Gast
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WAS FÜR VERGLEICHE !?!
für fussballspiele, wurst bier und zigaretten hast aber nicht dein leben lang beiträge eingezahlt.
hast du eine ahnung was ein arbeitnehmer in 40 jahren eingezahlt hat. bei mir waren es locker 60.000 € !!!
es gab leistungsverträge mit den krankenkassen. die beiträge stiegen immer, die leistungen wurden eingeschränkt.
wir müssen doch schon genug zuzahlen. 10,-praxisgebühr, rezeptzuzahlung, anwendungszuzahlung, krankenhauszuzahlung und für die gestrichenen leistungen müssen wir extra bezahlen, dazu kommt dass viele medikamente nicht mehr verordnet werden dürfen, nur noch auf privatrezept, somit auch selbst bezahlen.
du wirst das alles noch merken wenn du mal ernsthaft krank bist.
mach doch nicht die versicherten für das schlamassel veranwortlich, sondern die politik und vor allem die kassen.
in jedem grösseren dorf haben die kassen zweigstellen mit einem leiter und mehreren angestellten und allem drum und dran. das wäre nicht nötig. frag mal deinen arzt was er von der KV hält, die verschlingt auch millionen, was nicht nötig wäre.
soviel dazu........


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