Fondssparplan

Mit Kapitalanlagen für das Alter vorsorgen

Mit einem Fondssparplan kann der Kapitalanleger für seinen Ruhestand vorsorgen. Ein professionelles Fondsmanagement trifft die Anlageentscheidungen, die den Kriterien des jeweiligen Fonds entsprechen. Das individuelle Risikoprofil des Investors entscheidet über die jeweiligen Anlagen in Investmentfonds.

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Fondssparplan sollte auf Anlageziele ausgerichtet sein

Kapitalanleger haben unterschiedliche Ziele vor Augen, wenn sie ihr Geld gewinnbringend anlegen. Die Altersvorsorge gehört dazu, wenn Kapital in einen Fondssparplan fließen soll. Die gesetzliche Rente wird nicht mehr reichen, den gewohnten Lebensstandard zu halten und wer es verpasst, frühzeitig in die private Altersvorsorge anzulegen, muss mit einer empfindlichen finanziellen Lücke im Rentenalter rechnen. Zu den grundlegenden Anlageprinzipien gehört der Anlagezeitraum.

Je länger ein Kapitalanleger sein Geld anlegt, desto geringer ist die Verlustgefahr, weil sich Wertschwankungen im Laufe von Jahren wieder ausgleichen. Darüber hinaus lassen sich Renditechancen effizienter nutzen, wenn auch bei einem Fondssparplan ein langer Zeitraum gewählt wird. Dies bezieht sich auf Kapitalanlagen in Aktien, die jedoch auch die höchsten Erträge in Aussicht stellen.

Der Fondssparer muss zunächst seine individuelle Risikobereitschaft ausloten, bevor man sich für eine Variante entscheidet. Da Renditen und Risiken eng miteinander verknüpft sind, kann auch der eher risikofreudige Anlegertyp die Verlustgefahren reduzieren, indem zum Ende der Laufzeit hin das Kapital in weniger riskante Anlagen umgeschichtet wird. Der Fondssparer zahlt kontinuierlich Beträge ein, die von einem professionell arbeitenden Fondsmanagement gemäß der Anlageschwerpunkte und Kriterien eines Fonds, gewinnbringend investiert werden. Die Auswahl der jeweiligen Fonds übernimmt ebenfalls der Fondsmanager, womit klar wird, dass der Erfolg einer Anlage in direktem Zusammenhang mit dem Wissen eines Managers verbunden ist.

Fondssparplan - Kapital vor Verlusten schützen

Während bei einem konventionellen Banksparplan frühzeitig bekannt ist, wie hoch die Gewinne zum Laufzeitende ausfallen, beruhen bei einem Fondssparplan die Renditeangaben eher auf vorsichtigen Prognosen und Beispielrechnungen. Wichtig ist, dass wenigstens die bis zu diesem Stichtag eingezahlten Beträge dem Anleger erhalten bleiben. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich als Anleger auch für ein Riester-Produkt entscheiden. Diese Riester-Angebote wurden vom Gesetzgeber mit der entscheidenden Bedingung ausgestattet, mit einer garantierten Auszahlungssumme die Risiken für eine Auszahlung zu minimieren.

Grundsätzlich bieten Anlagen mit einem Fondssparplan höhere Gewinne als herkömmliche Sparvarianten. Wer sein Geld dort anlegt, kann neben den ertragreicheren Aktienanlagen auch Immobilien-, Renten- oder Geldmarktfonds wählen. Die individuelle Risikobereitschaft ist somit von großer Bedeutung, wenn man sich auf die Suche nach einer geeigneten Anlagevariante macht, deren Erträge der Altersvorsorge dienen sollen. Eine breit angelegte Streuung in unterschiedliche Produkte trägt ebenfalls dazu bei, sich vor hohen Verlustrisiken zu schützen. Investmentfonds, die in Deutschland aufgelegt wurden, unterliegen einer permanenten Kontrolle durch das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen. Sicherheitsorientierte Kapitalanleger sollten darüber hinaus auf das im Jahr 1998 eingeführte Gütesiegel achten. Dieses stellt sicher, dass sich der gewählte Sparplan für eine Altersvorsorge eignet. Finanzprodukte dieser Art dürfen die Bezeichnung Altersvorsorge-Sondervermögen, auch kurz AS-Fonds genannt, tragen.

Fondssparplan - Cost-Average-Effekt soll Gewinne erhöhen

Wenn der Sparer regelmäßig seine Beiträge in einen Fondssparplan einzahlt, erhält er bei niedrigen Kursen mehr und bei gestiegenen Kursen weniger Anteile gutgeschrieben. Dieser Effekt, auch Cost-Average-Effekt genannt, soll dem Kapitalanleger die Möglichkeit eröffnen, für seine Anteilscheine weniger zu bezahlen, als bei einem kontinuierlichen Kauf einer bestimmten Anteilszahl.

Grundsätzlich lässt sich ein Anlagebetrag auf unterschiedliche Fonds verteilen, um von einer breiten Risikostreuung zu profitieren. Die jeweilige Anlagestruktur eines Fonds entscheidet über Chancen und Risiken. Läuft ein Sparplan aus, kann der Kapitalanleger selber entscheiden, welcher Auszahlungsvariante der Vorzug gegeben wird. Grundsätzlich ist eine monatliche Rentenzahlung wie auch eine einmalige Kapitalauszahlung möglich, wobei ein vertraglich fest definierter Anteil bei der jeweiligen Fondsgesellschaft weiterhin investiert bleibt.

Hierzulande gehören bestimmte Sicherheitsstandards dazu, wenn man sich für eine Anlage in Fonds entscheidet. Wenn das Kapital vieler Investoren gesammelt wird, werden Vermögensgegenstände gebildet, die als Sondervermögen gelten. Dieses Sondervermögen wird in der Regel vom allgemeinen Vermögen der jeweiligen Fondsgesellschaft getrennt und kann nicht für Schulden der Kapitalanlagegesellschaft genutzt werden. Das Kapital der Anleger ist somit vor Verlusten gesichert, weil Gläubiger nicht die Möglichkeit haben, auf das Sondervermögen zuzugreifen. Selbst die jeweilige Depotbank unterliegt der Kontrolle über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

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