Ratgeber Energie
Energiesparen mit Ratgeber
Energie: Kosten für Strom und Gas senken
Energiesparen ist in. Angesichts der endlichen Ressourcen von fossilen Brennstoffen und den Folgen des CO2-Ausstoßes von Erdöl und Kohle gewinnen erneuerbare Energien zunehmend an Bedeutung. Unabhängig davon, ob man Mieter, Vermieter oder Eigenheimbesitzer ist, lässt sich die Energierechnung mit einigen wenigen Maßnahmen bereits spürbar senken. Wir zeigen Ihnen mit zahlreichen Ratgeber-Texten, welche Einsparmöglichkeiten es gibt und wie der Staat dies fördert.
Im ersten Schritt sollte jeder Verbraucher die Stromfresser im Haushalt identifizieren. Veraltete Kühlschränke, Tiefkühltruhen oder Waschmaschinen haben einen deutlich höheren Strombedarf als ressourcenschonende Neugeräte. Nebenbei lässt sich auch der Wasserverbrauch verringern. Ein großes Einsparpotenzial bieten Flächen, an denen Wärme entweicht. Wer sein Dach erneuert, neue Fenster einbaut oder den Dach- und Kellerboden mit Dämmmaterial versieht, kann den Energiebedarf des Hauses deutlich reduzieren.
Auch Mieter einer Wohnung oder eines Hauses können etwas gegen zu hohen Energieverbrauch tun. Bis zum Mietbeginn hat jeder Mieter das Recht, den Energieausweis des Mietobjekts vom Vermieter anzufordern. Er gibt Auskunft über den Energiebedarf des Mietgegenstandes und deckt Schwächen bei der Dämmung. Eine günstige Kaltmiete kann sich schnell zu einer Kostenfalle entpuppen.
Folgende Maßnahmen helfen, die Kosten für Energie zu senken:
- Dämmung von Dachboden und Keller,
- Isolierung von Heizungsrohren,
- Erneuerung von Heizung und Fenstern sowie
- Eliminierung von Stromfressern.
Ratgeber Energiesparlabels
Wie kann ein Verbraucher auf den ersten Blick erkennen, wie umweltfreundlich Haushaltsgeräte sind. Beim Kauf eines Produktes werben die Unternehmen mit zahlreichen Energiesparlabels. Was eine Vereinfachung für die Konsumenten bedeuten sollten, stellt sich bei genauem Betrachten oftmals als verwirrend heraus. Denn die meisten Geräte verbrauchen heute viel weniger Energie und erhalten folgerichtig ein "A", was den geringeren Stromverbrauch anzeigt.
Allerdings ist es schwierig, die Energieeffizienz verschiedener Geräte miteinander zu vergleichen. Je nach Gerätetyp gibt es zusätzliche die Klassen A+ und A++. Wenn zwei Geräte ein A aufweisen, sollte der konkrete Verbrauch verglichen und auf eine Nutzungsdauer von zehn oder fünfzehn Jahren hochgerechnet werden. Selbst geringe Unterschiede bei den Kilowattstunden können langfristig zu enormen Differenzen bei den Verbrauchskosten führen.
Die EU hat die Fehler der bestehenden Klassifizierung bereits erkannt. So sollen neue Angaben dazu führen, dass Verbraucher bereits auf den ersten Blick Auskunft über den Stromverbrauch erhalten. Statt des einfachen A wird ein "A-20" eingeführt. Dies bedeutet, dass der Stromverbrauch um 20 Prozent geringer als beim Durchschnitt aller Geräte ausfällt.