Energiesparlampen gasen krebserregende Stoffe aus

21.04.11
Energiesparlampen

Ein Labor stellte in einer Analyse fest, daß Energiesparlampen unter anderem giftiges Phenol ausgasen. Bisher ging man davon aus, daß „nur“ Quecksilber austritt, wenn die Lampe zu Bruch geht. Ein Hersteller erklärte, daß die Stoffe möglicherweise aus Klebstoffen oder anderen Komponenten stammen.

Seit ungefähr eineinhalb Jahren gilt das Verkaufsverbot für Glühlampen. Nun stellte sich heraus, daß Energiesparlampen offenbar krebserregende Stoffe ausgasen, wenn sie in Betrieb sind. Ein Labor stellte in einer Analyse fest, daß Energiesparlampen unter anderem giftiges Phenol ausgasen. Bisher ging man davon aus, daß „nur“ Quecksilber austritt, wenn die Lampe zu Bruch geht.

Bis 2012 sollen Energiesparlampen die Glühbirnen komplett ersetzen. Doch das beauftragte Labor stellte fest, daß die vermeintlich umweltfreundlichen Lampen nicht so gut sind, wie ihr Ruf verheißt. Das Umweltbundesamt warnte unterdes vor übertriebenen Vorsichtsmaßnahmen, bevor nicht endgültig feststeht, in wie weit die Gase krebserregender Natur sind. Das Labor stellte neben dem Austritt von Phenol fest, daß zudem Naphthalin, Styrol und schleimhautreizende Aromate austreten.

Ein Hersteller erklärte, daß die Stoffe möglicherweise aus Klebstoffen oder anderen Komponenten stammen. Ein anderer Produzent teilte mit, daß die ausgetretenen Stoffe keineswegs die zulässigen Grenzwerte überschreiten. Ein früherer Test von Energiesparlampen ergab zudem, daß sie hohe Mengen an Elektrosmog produzieren. Die gemessenen Werte lagen um das 20-fache höher als bei PC-Bildschirmen.

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