Energetische Gebäudesanierung

Sanierungspotenziale nutzen und gleichzeitig sparen

Die energetische Gebäudesanierung trägt dazu bei, das Budget zu entlasten und gleichzeitig den Wert einer Immobilie zu steigern. Sanierungswillige Immobilienbesitzer können auf eine staatliche Unterstützung setzen, wenn es darum geht, die Umwelt nachhaltig zu entlasten. Zahlreiche Förderprogramme stehen Eigenheimbesitzern und Kapitalanlagern zur Verfügung. Wir haben die wesentlichen Informationen für Sie zusammengestellt.

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Energetische Gebäudesanierung entlastet Budget und Umwelt

Die Kosten für Energie steigen unaufhaltsam in die Höhe und fast die Hälfte von der Endenergie wird für Heizwärme und warmes Wasser verbraucht. Wer seinen Geldbeutel entlasten und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz leisten will, sollte sich für eine energetische Gebäudesanierung entscheiden. Die Bundesregierung will für die Bürger Anreize schaffen und stellt gefüllte Fördertöpfe zur Verfügung. Dazu gehört das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, das in jüngster Vergangenheit enorm ausgebaut wurde.

Dieses unterstützt eine energetische Gebäudesanierung durch finanzielle Hilfen und steuerliche Vergünstigungen. Wer beispielsweise seine veraltete Heizungsanlage modernisieren will, Fenster und undichte Türen austauschen und Außenwände, Dächer und Kellerdecken isolieren lassen will, kann an Energiekosten einsparen. Bereits das effiziente Dämmen von Fassaden und dem Dach bewirkt ein hohes Einsparpotenzial, das bei rund einem Drittel von den gesamten Energiekosten liegt. Laut Aussagen der Deutschen Energieagentur, kurz DENA, werden aktuell längst nicht alle Einsparmöglichkeiten von Immobilienbesitzern genutzt. Damit sich hierbei eine Trendwende einstellt, hat der Gesetzgeber bei der staatlichen KfW-Förderbank mit Mitteln des Haushalts drei attraktive Förderprogramme aufgelegt, die zu Einsparmöglichkeiten führen und einen finanziellen Spielraum ermöglichen. Zum einen wird das CO2-Gebäudesanierungsprogramm für umfassende Sanierungen angeboten und darüber hinaus gibt es die beiden Programme "Wohnraum Modernisieren" und „Ökologisches Bauen“ für einzelne Maßnahmen und für Neubauten wie Passiv- oder Energiesparhäuser Fördergelder.

Bestandsgebäude durch energetische Gebäudesanierung effizient umrüsten

Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm stellte allein in den Jahren von 2006 bis 2009 etwa vier Milliarden Euro an Mitteln für eine energetische Gebäudesanierung zur Verfügung. Ende 2007 legte der Gesetzgeber fest, dass über das integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) Förderungen noch bis zum Jahr 2011 fortgesetzt werden. Wer stolzer Besitzer einer eigenen Immobilie ist, weiß, dass hier rund dreimal soviel an Heizwärme und Energie für die Warmwasserbereitung verbraucht wird, wie in einem Neubau. Das attraktive CO2-Gebäudesanierungsprogramm hilft mit Krediten und Zuschüssen, dem Eigenheimbesitzer die finanziellen Aufwendungen für energetische Maßnahmen zu vereinfachen. Damit verbunden sind niedrige Zinssätze wie auch Tilgungszuschüsse.

Direkte Zuschüsse warten auf Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Die energetische Gebäudesanierung ermöglicht den Bürgern bis zum Ende des Jahres 2020 zusammen rund 50 Milliarden Euro allein an Heizkosten einzusparen, was konkret und im Einzelfall rund 500 Euro je Haushalt ausmachen wird. Nach nur wenigen Jahren amortisieren sich Investitionskosten für bauliche Sanierungsmaßnahmen wie neue Fenster und Türen, umfassendes Dämmen der Außenfassade und eine innovative Heiztechnik. Gefördert werden bauliche Maßnahmen zum Energieeinsparen und bei der Reduzierung der CO2-Ausstöße bei Wohngebäuden. Dabei gelten alle Investitionskosten, die im Zusammenhang mit einer energetischen Maßnahme stehen, als förderfähig. Dazu gehören unter anderem auch Planungs- und Beratungskosten wie auch Kosten, die für zwingend notwendige Nebenarbeiten anfallen.

Energetische Gebäudesanierung - Förderbank hilft weiter

Nachhaltige Investitionen in Sachen Energieeinsparungen rechnen sich bereits nach wenigen Jahren für den Immobilienbesitzer. Eine energetische Gebäudesanierung erhöht darüber nachhaltig den Wert eines Wohngebäudes. Die staatliche KfW-Förderbank hat unterschiedliche Programme aufgelegt, um diejenigen finanziell zu entlasten, die sich für umfassende Sanierungsmaßnahmen entscheiden. Umweltbewusstes Handeln, das darüber hinaus auch mit Einsparungen verbunden ist, stellt bei der KfW-Förderbank zinsgünstige Kredite und spezielle Einzelförderungen in Aussicht. Dies betrifft auch diejenigen Antragsteller, die sich für den Erwerb einer bereits sanierten Wohnimmobilie entscheiden.

In Höhe von bis zu 75.000 Euro je Wohneinheit locken zinsgünstige Darlehen, wenn der Standard eines KfW-Effizienzhauses erreicht wird. Ähnliche Bedingungen winken, wenn die energetische Gebäudesanierung das Wohnhaus in energetischer Hinsicht zu einem KfW-Effizienzhaus macht. Dazu gehören unter anderem eine Heizungserneuerung, ein Lüftungseinbau, das Austauschen von Fenstern und Türen wie auch eine umfassen Dämmung von Dach, Kellerdecken und Fassade. Zu den Vorteilen, die nicht von der Hand zu weisen sind, gehören ein attraktiver Tilgungszuschuss, der sich an dem erreichten KfW-Effizienzhaus-Standard orientiert und bis zu 12,5 % von der gesamten Darlehenssumme betragen kann. Darüber hinaus kann der Antragsteller eine Darlehenslaufzeit von bis zu 30 Jahren beantragen und die Möglichkeit einer kostenfreien Tilgung nutzen.

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