Elementarschadenversicherung
Finanzieller Schutz bei Naturkatastrophen
Die Elementarschadenversicherung wird als Ergänzung zur Wohngebäudeversicherung angeboten. Sie deckt Schäden durch
- Überschwemmung (nicht Sturmflut oder Grundwasser!),
- Erdbeben,
- Erdsenkung,
- Erdrutsch,
- Schneedruck und Lawinen
ab. Die versicherten Gefahren können je nach Versicherungsgesellschaft variieren.
Welche Besonderheiten gelten bei der Elementarschadenversicherung?
Die erweiterte Elementarschadenversicherung wird jedoch nicht in jeder Region angeboten. So können z.B. Anwohner von Flüssen Schäden durch Hochwasser nicht versichern, da die Wahrscheinlichkeit eines Schadens zu hoch ist. Teilweise werden auch Policen mit höhere Selbstbeteiligungen oder höheren Versicherungsbeiträgen angeboten.
Die Besonderheit der Elementarschadenversicherung liegt darin, dass bei einem Schadensereignis meist eine größere Zahl von Schäden entsteht. Dies führt zu einer großen finanziellen Belastung der Versicherung, die nur durch entsprechende Rücklagen oder teure Rückversicherungen gedeckt werden kann.
Alte DDR-Policen sind gegen Überschwemmungsschäden automatisch versichert. Die Allianz führt diese Policen weiter. Der Konzern hatte nach der Wende das Staatsversicherungsunternehmen der DDR übernommen.
Aber auch die Elementarschadenversicherung trägt nicht jeden Schaden: Bei Überschwemmungen bleiben Schäden durch Sturmflut und solche durch einen Rückstau in der Kanalisation außen vor. In einigen neueren Versicherungsangeboten sind auch Rückstauschäden eingeschlossen – allerdings nur, wenn der Versicherte eine Rückstausicherung eingebaut hat.
Weitere Informationen
- Preisvergleich für Versicherungen
- Wohngebäudeversicherung
- Vergleich Wohngebäudeversicherung
- Rechner Wohngebäudeversicherung
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