Dread-Disease-Versicherung

Risiken schwerer Erkrankungen lassen sich absichern

Mit einer Dread-Disease-Versicherung können finanzielle Engpässe, die oft mit schweren Erkrankungen verbunden sind, vermieden werden. Einerseits lässt sich die Existenz absichern und andererseits können Zusatzkosten, die durch besondere medizinische Behandlungen oder Umbauten entstehen, aufgefangen werden.

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Dread-Disease-Versicherung bietet im Ernstfall finanziellen Schutz

Die Bezeichnung Dread-Disease-Versicherung hat ihren Ursprung bei der britischen Lebensversicherung und umschreibt die finanzielle Absicherung im Falle einer schweren Erkrankung. Alternativ wird dafür auch der Begriff Critical Illness verwendet. Diese Form der Absicherung fällt in den Bereich Personenversicherung, die im Schadensfall eine vertraglich festgesetzte Versicherungssumme in Aussicht stellt. Anders als bei anderen Versicherungsvarianten wie beispielsweise der klassischen Berufsunfähigkeits-Versicherung, zahlt die Dread-Disease-Versicherung keine lebenslange Monatsrente, sondern ist lediglich auf eine einmalige Kapitalauszahlung ausgerichtet.

Aus diesem Grunde nimmt die Höhe der Versicherungssumme einen besonderen Stellenwert beim Vertragsabschluss ein. Die Versicherung geht immer dann in Leistung, wenn eine der in den Vertragsbedingungen definierte schwere Erkrankung eingetreten ist und diese von einem zugelassenen Mediziner diagnostiziert wurde. Da ernsthafte Erkrankungen in der Regel auch mit einer kürzeren Lebenserwartung verbunden sind, erweisen sich die Auszahlungen für betroffene Versicherungsnehmer als erleichternd. Davon können unter anderem oft erforderliche Umbauten der Wohnung oder Kosten für spezielle Behandlungen bezahlt werden. Doch nicht jede Erkrankung wird über diese spezielle Versicherung abgedeckt.

Orientiert an der jeweiligen Versicherungsgesellschaft gehören unter anderem Schlaganfall, Herzinfarkt, fortgeschrittene Lebererkrankungen, Multiple Sklerose, Transplantationen, Herzklappenoperationen und Krebs zu den abgesicherten Risiken. Statistiken belegen, dass auch hierzulande die Wahrscheinlichkeit groß ist, an den fünf häufigsten Krankheiten zu leiden und dies auch oft in Unabhängigkeit vom Alter des Betroffenen.

Eine Dread-Disease-Versicherung schafft finanzielle Spielräume

Die Dread-Disease-Versicherung eignet sich als finanzieller Schutz im Ernstfall einer schweren Erkrankung für den privaten Bereich ebenso wie auch zur allgemeinen Existenzsicherung von Unternehmen. Der finanzielle Spielraum durch die Versicherungssumme kann bei Betrieben die Chance sicher stellen, den Handlungsspielraum zu erweitern, wenn der Firmeninhaber schwer erkrankt. Der wichtige Schutz durch die Dread-Disease-Versicherung kann auch eine wirkungsvolle Alternative für diejenigen sein, die aus unterschiedlichen Gründen keinen anderen Versicherungsschutz mehr bekommen.

Das fortgeschrittene Alter, Vorerkrankungen oder besondere berufliche Risiken können bei anderen Versicherungsvarianten schnell zu Ausschlüssen führen. Wer nicht ohne einen Versicherungsschutz für den Ernstfall bleiben will, findet meist bei der Versicherung gegen schwere Erkrankungen einen ausreichenden Schutz. In jedem Fall ist die Höhe der Versicherungssumme von besonderer Bedeutung, denn tritt eine Erkrankung ein, soll das auszuzahlende Kapital ausreichen, die Existenz abzusichern und zusätzliche Kosten auffangen, die mit einer medizinischen Zusatzversorgung, Umbauten und anderen Kosten verbunden sind.

Vor Vertragsabschluss gehören die Vertragbedingungen auf den Prüfstand, denn die Angebote variieren von Versicherung zu Versicherung stark. Nicht nur die vertraglich definierten schweren Erkrankungen unterscheiden sich, sondern auch die Form der Absicherung. Möglich sind eine reine Absicherung des Risikos und eine Form der Risikoabsicherung, die mit einer Überschussbeteiligung kombiniert ist. Abgestimmt auf die individuellen Anforderungen sollte das jeweilige Versicherungsunternehmen gewählt werden.

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Dread-Disease-Versicherung - Vorzüge gegenüber anderen Versicherungsvarianten

Diagnostiziert ein Arzt eine in den Vertragsbedingungen der Dread-Disease-Versicherung aufgeführte schwere Krankheit, wird die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme an den Betroffenen ausgeschüttet. Während die herkömmliche Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rentenzahlung in Aussicht stellt, wenn der bisherige Beruf des Versicherten nicht mehr ausgeübt werden kann, schließt die Dread-Disease-Versicherung eine Versorgungslücke auch dann, wenn das monatliche Einkommen krankheitsbedingt über einen langen Zeitraum wegfällt.

Zu den weiteren Vorzügen dieser Versicherungsvariante gehört, dass es unerheblich ist, ob der Versicherte in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt ist, einer selbstständigen oder einer unternehmerischen Tätigkeit nachgeht. Gelten die Vertragsbedingungen als erfüllt, wird die einmalige Kapitalauszahlung fällig. Wer darüber hinaus für seine Familie einen Hinterbliebenenschutz im Ernstfall vereinbaren will, kann die Police durch eine Todesfallsumme erweitern. Wer sich und seine Familie rundum absichern will, sollte diese Form der Absicherung als Ergänzung zur Erwerbsunfähigkeit betrachten. Schließlich geht die Versicherung gegen finanzielle Risiken schwerer Erkrankungen auch wirklich nur dann in Leistung, wenn eine in den Vertragsbedingungen aufgeführte Krankheit eintritt. Insbesondere in Zeiten, in denen sich ein Arbeitnehmer nicht mehr einzig und allein auf gesetzliche Leistungen in ausreichender und existenzsichernder Höhe verlassen kann, ist es umso wichtiger, in Eigeninitiative privat durch einen entsprechenden Versicherungsschutz vorzusorgen.

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