EHEC: Schule in Altenbeken nimmt Betrieb wieder auf

07.07.11
EHEC. Kreide, Tafel

Die aufgrund mehrerer EHEC-Infektionen geschlossene Schule in Altenbeken öffnete gestern ihre Pforten und nahm den normalen Schulbetrieb wieder auf. Untersuchungen ergaben, dass sich insgesamt 22 Kinder mit dem lebensgefährlichen Darmkeim infizierten. Experten vermuten, dass sich die Schüler über verunreinigtes Essen ansteckten.

Die Grundschule in Altenbeken schloss ihre Pforten, um weitere EHEC-Infektionen zu vermeiden. Nachdem sich einige Kinder ansteckten und im Krankenhaus wegen des HUSs behandelt werden mussten, wollte man mit der Schulschließung die Inkubationszeit überbrücken. Untersuchungen ergaben, dass sich insgesamt 22 Kinder mit dem lebensgefährlichen Darmkeim infizierten. Doch bei einem Großteil der Schüler brach die Krankheit nicht aus.
 
Zahlreiche Eltern zeigten sich äußerst besorgt angesichts der Vorgänge. Mittlerweile wurde das Schulgebäude gründlich desinfiziert. Eine Reinigungskraft soll den Kindern zeigen, wie man sich gründlich die Hände wäscht, um mögliche Schmierinfektionen zu vermeiden. Experten vermuten, dass sich die Schüler über verunreinigtes Essen ansteckten.
 
Das Essen lieferte ein Cateringbetrieb, der sein Geschäft aufgrund der Vorkommnisse schloss. Das Unternehmen beliefert insgesamt 25 Schulen und Kindertagesstätten mit Essen. Mittlerweile nahm man auch hier den Betrieb wieder auf. Derzeit läuft ein Massentest an 500 Schülern und 300 Senioren im Kreis Paderborn.
 
Um sein persönliches Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, sollte auf strenge Hygiene geachtet werden. Täglich sollte man sich mehrmals gründlich die Hände reinigen. Derzeit halten die Behörden weiterhin die Verzehrwarnung bezüglich Sprossen aufrecht. Kinder, alte und immungeschwächte Menschen weisen ein besonders Risiko auf.

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