Noro-Virus auf dem Vormarsch – 250 Studenten in Oldenburg infiziert

Nachdem sich einige Mensa-Mitarbeiter der Universität Oldenburg mit Magen-Darm-Beschwerden krank meldeten, griff die Infektion mit dem Noro-Virus um sich. Inzwischen steckten sich 250 Studenten an, und die Hygienemaßnahmen laufen auf Hochtouren. Die Infektionen erfolgten nicht über das Mensaessen.
Nachdem vor einiger Zeit bereits Berichte über ein Auftreten des Noro-Virus in ungewöhnlich hoher Anzahl auftauchten, berichtet die Universität Oldenburg nun von einer Infektion, die rund 250 Studenten betrifft. Nachdem sich einige Mensa-Mitarbeiter der Universität Oldenburg mit Magen-Darm-Beschwerden krank meldeten, griff die Infektion mit dem Noro-Virus um sich. Die Ansteckungen fanden nicht über das Mensaessen statt. Mittlerweile laufen die Hygienemaßnahmen auf Hochtouren.
Das Noro-Virus bewirkt Durchfälle, Erbrechen, Fieber und Schüttelfrost. Gegen die Symptome gibt es keine Mittel, in den meisten Fällen bessert sich der Zustand bereits nach wenigen Tagen. Die beste Prophylaxe ist mehrmaliges tägliches Händewaschen. Zudem sollte man nach Möglichkeit darauf verzichten, andere im Gesicht zu berühren.
Das Noro-Virus ist ein Überlebenskünstler. Es ist in der Lage, mehrere Tage auf Handtüchern, Geschirr oder Spielzeug zu überleben. Die Infektionsgefahr ist daher in Kindergärten, Schulen oder Büros höher als im Freien. Experten beruhigen, daß der Krankheitsverlauf zwar heftig, das Virus an sich aber eher harmlos sei.
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