Armutsgefahr: Ostdeutsche besonders gefährdet

27.08.10

Eine neue Erhebung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hat die Armutsgefährdung in den einzelnen Bundesländern untersucht. Erschreckendes Ergebnis: Vor allem in den östlichen Bundesländern sind rund 20 Prozent der Bewohner von Armut bedroht. Als armutsgefährdet gilt, wer mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen muss.

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Nach der neuesten Erhebung sind vor allem die Menschen in den östlichen Bundesländern von Armut bedroht. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Armutsgefährdung bei 23 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 22 Prozent. In den südlichen Ländern Bayern und Baden-Württemberg ist dagegen nur jeder Zehnte von Armut bedroht.

Von den Großstädten ist die Armutsgefahr in Leipzig bundesweit am größten. Mit 27 Prozent liegt die Quote weit über dem Schnitt vergleichbarer Städte. Hannover, Dresden und Bremen weisen ebenfalls Quoten von über 20 Prozent auf.

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