Umfrage: nur 19 Prozent der Deutschen könnten sich vorstellen, als Lehrer zu arbeiten
Eine Umfrage des Institutes Allensbach kam zu dem Ergebnis, dass sich lediglich 18 Prozent der Deutschen vorstellen können, an einer Schule zu unterrichten. Vermutlich liegt der Grund für die schlechte Einstellung an der Tatsache, dass sich Lehrer täglich größten Herausforderungen stellen müssen. Im Vergleich zu früheren Jahren zeigt sich, dass die Balance zwischen Eltern, Schülern, Politikern und Lehren oftmals schwer zu halten ist.
Lärmende Schüler rasen durch das Schulgebäude, ein enormer Lärmpegel muss als gegeben hingenommen werden. Zunehmende familiäre Probleme bereiten dem Nachwuchs Konzentrationsschwierigkeiten und damit schlechte Noten, die ein Lehrer zwangsläufig geben muss. Mit den schlechten Schulergebnissen der Kinder häufen sich die Elternbeschwerden, die neuerdings oftmals vor Gericht enden. Zudem unterstützt auch die Politik nicht ausreichend, so dass notwendige Reformen nicht mal im Ansatz angegangen werden können.
Die Liste der Herausforderungen, denen ein Lehrer heutzutage gegenüber steht, ist lang. Das ist offensichtlich der Grund, warum sich lediglich 18 Prozent der Deutschen vorstellen können, an einer Schule zu unterrichten. Das ergab eine Umfrage des Institutes Allensbach. Im Vergleich zu früheren Jahren zeigt sich, dass die Balance zwischen Eltern, Schülern, Politikern und Lehren oftmals schwer zu halten ist.
Parallel dazu gelangt eine andere Allensbach-Studie zu dem Schluss, dass von 500 befragten Lehrern 71 Prozent Spaß in ihrem Job haben. Immerhin 21 Prozent der Lehrer bekannten, dass sie Frust empfinden. Als Hauptgrund, Spaß am Unterrichten zu haben, gaben die meisten an, Freude an der Arbeit mit Kindern zu besitzen. Derzeit ist die Nachfrage nach Stellen am Gymnasium höher als der Bedarf. Obwohl stets der hohe Ausfall an Unterrichtsstunden beklagt wird.