Bundesknappschaft

Sozialversicherung für den Bergbau

Angestellte im Bergbau sind über die Bundesknappschaft sozialversichert. Im Jahr 2005 erfolgte eine Umbenennung in Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Die Knappschaft mit Sitz in Bochum ist Trägerin der Minijob-Zentrale für Deutschland.

Informationen zur Bundesknappschaft

Die Bundesknappschaft wurde 1969 gebildet. Sie versichert die im Bergbau Beschäftigen. Für folgende Bereiche der Sozialversicherung wird der Schutz übernommen:

Als Rentenversicherungsträger ist die Bundesknappschaft seit 2005 in die Deutsche Rentenversicherung eingegliedert. Sie ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit dem Namen Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See tätig.

Der Sitz der Hauptverwaltung ist in Bochum. Zudem existieren neun Regionaldirektionen und bundesweit Beratungs- und Auskunftsstellen. Versicherte können sich dort zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung beraten lassen. Durch den Zusammenschluss der Bundesknappschaft mit der Bahnversicherungsanstalt und der Seekasse erfolgte eine Neuorganisation der Deutschen Rentenversicherung.

Die Bundesknappschaft betreibt ein eigenes medizinisches Netz mit Rehabilitationskliniken und Knappschaftskrankenhäusern sowie rund 1.300 Ärzten und Zahnärzten der Knappschaft.

Private Rentenversicherungen Vergleich anfordern

Bundesknappschaft: Kranken- und Pflegeversicherung

Unter der Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See betreibt die Bundesknappschaft auch die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung. Seit 2002 ist die Krankenkasse unter der Firmierung Knappschaft tätig. Seit 2007 können ist die Knappschaft für jeden gesetzlich Versicherten geöffnet. Seitdem ist auch das Leistungsspektrum auf die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen abgesenkt worden. Zuvor konnte die Knappschaft ihren Versicherten privatärztliche Leistungen anbieten.

Die speziellen Knappschaftskrankenhäuser und Reha-Kliniken waren ursprünglich nur für Bergleute und deren Angehörige gedacht. Inzwischen stehen die Krankenhäuser und Reha-Kliniken jedem Versicherten offen. Sie bieten aufgrund eines hohen Investitionsvolumens medizinische Leistungen auf einem anerkannt hohen Niveau an. Durch das Verbundsystem mit der Renten- und Pflegeversicherung bietet die Bundesknappschaft übergreifende Leistungen an.

Durch die Fusion mit der See-Krankenkasse entstand 2008 mit 1,7 Millionen eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland. Die erste Knappschaft entstand bereits im Jahre 1260. Die Gründung erfolgte aufgrund er besonderen Gefahren des Bergbaus und damit erforderlichen Absicherung der Beschäftigten sowie Familienangehörigen.

450-Euro-Jobs: Maximaler Profit mit Minijobs
Clever handeln - für geringfügig Beschäftigte und Arbeitgeber. Erfahren Sie, wie Sie Steuern sparen und maximalen Verdienst erzielen.

Weitere Hintergründe zur Bundesknappschaft

Seit dem Jahr 2003 fungiert die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See als Minijob-Zentrale. Dies bedeutet, dass die Verwaltung des geringfügigen Beschäftigungssektors mit dem Einzug der Sozialversicherungsbeiträge vorgenommen wird. Die Minijob-Zentralen sind in Cottbus, Essen und Gelsenkirchen ansässig.

An Hand einiger Zahlen lässt sich die Größe der Knappschaft-Bahn-See verdeutlichen: So werden insgesamt über 5,2 Millionen Versichertenkonten betreut. Allein an 1,7 Millionen Menschen erfolgen monatliche Rentenzahlungen. Rund 1,5 Millionen Personen zahlen als Beschäftigte Beiträge in die Rentenversicherung ein. Über 130.000 Versicherte beziehen ambulante oder stationäre Pflegeleistungen.

Der Sozialmedizinische Dienst der Bundesknappschaft umfasst ein Netz mit 25 Untersuchungsstellen. Darin erfolgt die Begutachtung durch über 200 ärztliche Mitarbeiter, um den Bezug von Pflege-, Renten- oder Rehabilitationsleistungen zu begründen. Insgesamt beschäftigt die Knappschaft fast 25.000 Mitarbeiter. Rund 1.400 Menschen sind als Versichertenälteste ehrenamtlich tätig.

Weitere Artikel