BU-Versicherung im Öffentlichen Dienst

Angestellte im öffentlichen Dienst

Angestellte im öffentlichen Dienst sind bei Berufsunfähigkeit grundsätzlich besser abgesichert als Angestellte in privaten Unternehmen, weil die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder leistet. Die private BU-Versicherung benötigen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst dennoch.

VBL bietet BU-Schutz

Angestellte im öffentlichen Dienst sind zwar ebenso in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, genießen aber im BU-Fall noch den Schutz durch die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL). Dadurch wird der Rentenanspruch in etwa auf Beamtenniveau angehoben.

Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die VBL-Rente an die gesetzliche Erwerbsminderungsrente gekoppelt ist. Dies bedeutet, dass die Zusatzleistungen von der VBL nur in Höhe der gesetzlichen Ansprüche gewährt werden. Wer nur die halbe Erwerbsminderungsrente erhält, bekommt von der VBL auch nur die halbe Zusatzrente gezahlt.

Bevor man also eine private BU-Versicherung abschließt, sollte man die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der VBL prüfen, um einen geeigneten privaten Versicherungsschutz darzustellen. Zudem sollten bei Antragstellung die zusätzlichen Ansprüche aus der VBL aufgeführt werden, um eine Überversicherung zu vermeiden. Im Falle einer zu hoch versicherten BU-Rente kann der private Versicherer eine Kürzung vornehmen.

Öffentlicher Dienst: BU-Versicherung ein Muss

Der Statistik nach wird jeder vierte Angestellte berufsunfähig. Durch Krankheit, einen Unfall oder langjährige Arbeitsbelastungen können manche Berufstätige nur noch wenige Stunden am Tag oder gar nicht mehr arbeiten. Wer für diesen Fall abgesichert sein will, benötigt die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung). Auch Beschäftigte im öffentlichen Dienst betrifft das Risiko der Berufsunfähigkeit.

Da die gesetzliche Versorgung nur unzureichend ist, bietet nur die private Absicherung einen ausreichenden Schutz. Vor allem für die nach dem 1.1.1961 Geborenen wurden die Regelungen für den Bezug gesetzlicher Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit erschwert. Maßgeblich ist nun das sogenannte Restleistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Wer noch mehr als sechs Stunden arbeiten kann, erhält keine staatliche Erwerbsminderungsrente. Problematisch ist, dass der Gesetzgeber eine Verweisung auf einen anderen, auch minderqualifizierten Job vornehmen kann.

So muss ein Facharbeiter auch einfach Arbeiten durchführen. Die private Absicherung ist also entscheidend für jeden Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

Berufsunfähigkeitsversicherung Angebot

BU-Versicherung: Preis und Leistung zählen

Über 100 Lebensversicherungen bieten in Deutschland Produkte zur Absicherung des BU-Risikos an. Dadurch wird die Suche nach dem geeigneten Anbieter unübersichtlich. Zusätzlich wird der Überblick noch durch die Vielzahl der verschiedenen Produktvarianten erschwert. Wer sich nicht selbst auf diese Suche machen möchte, kann über den BU-Versicherung Vergleich eine kostenlose Beratung in seiner Nähe anfordern.

Eine ausführliche Übersicht, was Sie  bei der Wahl der BU-Versicherung berücksichtigen sollten, finden Sie hier

Weitere Informationen