Brutto-Netto-Gehaltsrechner

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Gehaltsrechner: Nettogehalt online berechnen

Was bleibt 2017 vom Bruttoeinkommen übrig? Mit dem Brutto-Netto-Rechner können Sie Ihr Nettogehalt nach dem Abzug für Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen berechnen. 

Die Gehaltsangaben können auf Monats- oder Jahresbasis vorgenommen werden. Die Daten werden anonym erhoben und werden nicht von uns gespeichert. Bei jeder Änderung oder neuen Eingabe werden die Ergebnisse automatisch gelöscht.

Änderungen ab 2015 beim Brutto Netto Rechner

Gesetzesänderungen in der Sozialversicherung haben eine direkte Auswirkung auf den Brutto-Netto-Rechner. Dadurch ändert sich Ihr Nettoeinkommen. Ab 1. Januar 2015 steigen die Bemessungsgrenzen für Kranken- und Rentenversicherung an. Bezieher höherer Einkommen müssen durch die Anhebung der Sozialversicherungsgrößen mehr Geld abführen, so dass sich das Nettogehalt verringert.

Ab 2015 sinkt der Rentenbeitrag um 0,2 Prozentpunkte auf 18,7 Prozent. Dadurch verringert sich die Belastung der Arbeitnehmer mit Sozialabgaben für die Rente. Gleichzeitig wird der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte auf 2,35 Prozent angehoben. Kinderlose zahlen sogar 2,60 Prozent vom Bruttoeinkommen.

Der steuerliche Grundfreibetrag soll 2015 auf 8.472 Euro angehoben werden.

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Häufige Fragen zum Brutto Netto Gehaltsrechner

Erfolgt die Berechnung anonym?

Wir garantieren Ihnen, dass die Berechnungen zu jeder Zeit kostenlos sind und anonym erfolgen. Zur Berechnung sind keine persönlichen Daten wie Name oder Adresse erforderlich. Nach Eingabe der Daten erfolgt ein Optimierungsvorschlag. Gleichzeitig können Sie auf unseren Seiten umfangreiche Informationen zu sämtlichen Steuerthemen und Sachverhalten der Sozialversicherung erhalten. Der Brutto-Netto-Rechner enthält die aktuelle Rechtsprechung. Bitte beachten Sie, dass unser Service lediglich Näherungswerte darstellt. Wer exakte Informationen und Ratschläge erhalten möchte, sollte einen Steuerberater vor Ort kontaktieren.

Ist der Brutto Netto Gehaltsrechner aktuell?

Die Steuer- und Sozialgesetzgebung in Deutschland ist ständigen gesetzlichen Änderungen unterworfen. Dies hat natürlich Einfluss auf die Lohn- und Einkommensteuer. Durch die Aktualisierung des Nettorechners fließen die Neuerungen in die Gehaltsberechnung ein. Sie erhalten dadurch einen Näherungswert der tatsächlich zu zahlenden Steuern vom Gehalt. In den meisten Fällen werden die Gesetzesänderungen zum 1. Januar eines Jahres wirksam. Daher erfolgt zu Beginn des neuen Jahres die Aktualisierung des Brutto-Netto-Rechners.

Was bringt mir der Gehaltsrechner?

Mit dem Gehaltsrechner erhalten Sie die Möglichkeit, die Lohn- und Einkommensteuer kostenlos zu berechnen. Außerdem erhalten Sie die Informationen, ob Sie mit Ihrem Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten und in die private Krankenversicherung wechseln können. Der Rechner zeigt auch auf, ob Ihr gesamtes Einkommen beitragspflichtig in der Sozialversicherung ist.

Der Gehaltsrechner zeigt Ihnen, ob

Ihren Nettolohn erhöht.

Welche Informationen bietet der Online-Rechner?

Ermitteln Sie mit dem Brutto-Netto-Rechner, was wirklich vom Gehalt in Ihrem Geldbeutel landet. Der Rechner ermittelt die genauen Beträge zur

Zudem erhalten Sie die Ausgabe der einzelnen Steuerpositionen:

  • Lohnsteuer,
  • Kirchensteuer,
  • Solidaritätszuschlag.

Im Brutto-Netto-Rechner werden die aktuellen Rechengrößen zur Sozialversicherung und Beitragssätze berücksichtigt. Auch die gesonderten Beitragssätze für die Pflegeversicherung in Sachsen fließen in die Berechnung mit ein. Für weiterführende Informationen konsultieren Sie bitte einen Steuerberater.

Wichtige Hinweise zum Gehaltsrechner

Der Brutto-Netto-Rechner liefert keine exakten Werte. Ihre tatsächlich zu zahlenden Lohn- und Einkommensteuer kann von den Wertes des Online-Rechners abweichen. Daher erfolgen alle Berechnungen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Bei komplexen steuerlichen Sachverhalten ist es daher ratsam, auf die Unterstützung eines Steuerberaters zurückzugreifen. Dieser kann die individuelle steuerliche Situation und die optimale Steuerklassenkombination beurteilen.

Schritt für Schritt den Nettolohn berechnen

Steuerklasse

Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer hängen von der Einkommenshöhe und der Steuerklasse ab. Ihrer Lohnsteuerbescheinigung können Sie die aktuelle Steuerklasse entnehmen.

Bruttolohn

Bitte tragen Sie in diese Spalte Ihr Bruttogehalt ein - entweder auf Monats- oder Jahresbasis.

Jahresfreibetrag/Steuerfreibetrag

Steuerpflichtigen stehen verschiedene Freibeträge zu, für die keine Steuern anfallen. Der Grundfreibetrag ist das steuerfreie Einkommen, für das keine Steuern erhoben werden. Im Jahr 2015 liegt dieser Wert für Ledige bei 8.472 Euro im Jahr und für Verheiratete bei 16.944 Euro. Zusätzlich mindern ein Kinderfreibetrag sowie der Freibetrag für Betreuung, Erziehung und Ausbildung das zu versteuernde Einkommen.

Zusätzlich können Sie sich einen Freibetrag beim zuständigen Finanzamt eintragen lassen. Dadurch verringert sich die vom Arbeitgeber abzuführende Lohnsteuer und Sie erhalten ein höheres Nettoeinkommen.

Der Antrag auf Lohnsteuer-Freibeträge kann bis 30.11. eines Jahres gestellt werden. Ob Fahrtkosten zur Arbeit, Betreuungskosten für Kinder oder Verluste aus einer anderen Einkunftsart - mit dem Freibetrag zahlen Sie schon während des Jahres weniger Lohnsteuer und erhalten ein höheres Nettogehalt. Ohne Freibetrag erhalten Sie die zuviel gezahlten Steuern erst mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung zurück.

Kinder

Für Kinder wird ein Kinderfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen. Der Freibetrag wird den Eltern grundsätzlich jeweils zur Hälfte (Faktor 0,5) zugestanden. Allerdings kann der Freibetrag auch ganz auf einen Elternteil übertragen werden.

Der Kinderfreibetrag kann das zu versteuernde Einkommen senken. Es handelt sich dabei um das steuerliche Existenzminimum für Kinder. Der Kinderfreibetrag kommt zum tragen, wenn der steuerliche Vorteil aus der Anwendung des Freibetrags größer ist als die Zahlungen zum Kindergeld.

Krankenversicherungsbeiträge

Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich den Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung. Der Arbeitgeber zahlt einen Anteil von 7,3% bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Die Beschäftigten tragen einen Anteil von max. 8,2%. Diese Werte sind der Berechnung automatisch enthalten.

Beitragsbemessungsgrenze Kranken- und Rentenversicherung

Eine Beitragsbemessungsgrenze stellt einen Grenzwert in der Sozialversicherung dar, bis zu dem Beiträge für gesetzliche Renten- und Krankenversicherung gezahlt werden müssen. Einkommen oberhalb der gültigen Bemessungsgrenzen werden für die Abgaben in der Sozialversicherung nicht mehr herangezogen.

Jahresarbeitentgeltgrenze für freiwillige Krankenversicherung

Die Jahresarbeitsentgelt- oder Versicherungspflichtgrenze ist ein Wert in der Sozialversicherung, der für Arbeitnehmer bedeutsam ist. Liegt das Gehalt oberhalb dieser Einkommensgrenze können Angestellte in das PKV-System eintreten. Die aktuellen Versicherungspflichtgrenzen finden Sie hier im Überblick:

  • 2013: 52.200 EUR/Jahr oder 4.350 EUR/Monat
  • 2014: 53.550 EUR/Jahr oder 4.462,50 EUR/Monat
  • 2015: 54.900 EUR/Jahr oder 4575,00 EUR/Monat

Beamte, Freiberufler und Selbstständige können jederzeit ohne Einhaltung der Gehaltsgrenze einer privaten Krankenversicherung beitreten.

Pflegebeitrag

Der gesetzliche Pflegebeitragssatz liegt im Jahr 2015 bei 2,35 Prozent. Er wird zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Kinderlose Versicherte ab Vollendung des 23. Lebensjahres zahlen einen Beitrag von 2,60 Prozent.

Nettolohn und -gehalt berechnen

Der Netto-Lohn-Rechner berücksichtigt stets die aktuelle steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Situation. So können Sie mit nur wenigen Eingaben Ihren Nettolohn ermitteln. Zum Jahreswechsel 2014/2015 wird der Gehaltsrechner der geänderten Rechtslage angepasst.

Gehaltsabrechnung: Gewerbeordnung regelt den Inhalt

Die Gehaltsabrechnung wird hierzulande einem Arbeitnehmer in der Regel einmal monatlich ausgehändigt. Bescheinigt wird der Bruttoverdienst ebenso, wie alle Abzüge, die jeder Arbeitgeber in einer leicht nachvollziehbaren Textform oder auch mittels eines elektronischen Ausdrucks zur Verfügung stellen muss. Die Gewerbeordnung regelt, dass jeder Arbeitgeber, der ein Gewerbe angemeldet hat, Mindestangaben in der Abrechnung machen muss. Dazu gehören unter anderem die Lohnsteuerklasse, die detaillierte Zusammensetzung des Gehalts, alle Zuschläge, Vergütungen, wie auch Art und Summe der Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags, der Kirchensteuer und der Sozialversicherungsbeiträge.

Wurden Vorschüsse geleistet, oder Abschlagsummen ausgezahlt, müssen auch diese auf einer ordentlichen Gehaltsabrechnung ausgewiesen werden. Die Lohnabrechnung wird in kleinen und mittelgroßen Betrieben meist von einem Buchhaltungsbüro oder einem Steuerberater übernommen, während in Großbetrieben in der Regel eine Lohnbuchhaltung diese Aufgabe übernimmt. Zu den wichtigsten Bestandteilen gehört neben der Lohnsteuerklasse auch die Steuer- oder Identifikationsnummer des Arbeitnehmers.

Gehaltsabrechnung - vom Brutto zum Netto

Die Gehaltsabrechnung muss das komplette Einkommen wie auch alle Abzüge auflisten und diese auch als individuell steuerpflichtigen Lohn ausweisen, wobei Bezüge und Abzüge getrennt nach einmaligen und laufenden Posten aufgeführt sein müssen. Das Sozialversicherungsbruttoentgelt ist ein weiterer bedeutender Posten der Abrechnung. Hierbei gilt, dass dieser Betrag orientiert an dem jeweiligen Sozialversicherungszweig, ebenfalls getrennt nach einmaligen und laufenden Abzügen und Bezügen ausgewiesen sein muss. Die Abzüge durch den Gesetzgeber bilden sich aus der Lohnsteuer, dem Solidaritätszuschlag und der Kirchensteuer.

Dazu gehören auch die Beiträge der Arbeitnehmer zur gesetzlichen Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Zu den wichtigen Bestandteilen einer Gehaltsabrechnung gehört auch der Arbeitgeberzuschuss zu den Versicherungsbeiträgen einer privaten und freiwilligen Kranken- und Pflegeversicherung wie auch der Anteil des Arbeitgebers für eine berufsständische Versorgungseinrichtung und die Beiträge für die Sozialversicherung von Beschäftigten, für die der Chef die Beitragszahlungen auf freiwilliger Basis entrichtet. Aus dem Bruttoeinkommen ergibt sich so das nach Abzug übrig bleibende Nettoeinkommen.

Nettolohnberechnung: Sozialabgaben und Steuern

In die Nettolohnberechnung fließen folgende Sozialbeiträge ein: Beitrag zur Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Die Sozialversicherungsbeiträge werden prozentual berechnet. In den gesetzlichen Sozialversicherungen teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Beiträge zur Sozialversicherung: Bei einem Beitragssatz zur Rentenversicherung von 19,9 Prozent zahlt der Arbeitnehmer vom Bruttolohn anteilig 9,95 Prozent. Die verbleibenden 9,95 Prozent leistet sein Arbeitgeber.

Ebenso verhält es sich mit den Beiträgen zur gesetzlichen Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Der Anteil zur gesetzlichen Krankenversicherung liegt für den Arbeitnehmer um 0,9 Prozentpunkte höher, da er einen zusätzlichen Sonderbeitrag entrichten muss. Die Beträge des Arbeitgebers zur Sozialversicherung sind auch als Lohnnebenkosten bekannt. In die Nettolohnberechnung fließen neben den Sozialabgaben die Steuern ein. An das Finanzamt werden die Lohnsteuer als Einkommensteuer, der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer abgeführt. Mit der Einkommenssteuerjahreserklärung können bestimmte Sonderausgaben geltend gemacht werden. Für zahlreiche Steuerpflichtige ist die Abgabe der Einkommenssteuerjahreserklärung verpflichtend.