Berufsunfähigkeitsversicherung

Schutz der Arbeitskraft als Basisversicherung

Ist der Versicherungsschutz über eine Berufsunfähigkeitsversicherung notwendig? Die Frage lässt sich einfach beantworten, wenn man bedenkt, dass jeder vierte Berufstätige aufgrund von Berufsunfähigkeit vorzeitig aus dem Job ausscheidet. Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen und Schäden am Bewegungsapparat. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen - ein Muss für jeden Berufstätigen.

Die Bedeutung der Berufsunfähigkeitsversicherung ergibt sich aus dem Wert der Arbeitskraft. Bei Berufsunfähigkeit ist man nicht mehr in der Lage, sein Arbeitseinkommen zu erwirtschaften. Nur mit einer leistungsstarken Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich auch bei Arbeitsunfäigkeit der Lebensstandard aufrecht erhalten.

Berufsunfähigkeit VergleichJedes Jahr müssen über 350.000 Menschen aufgrund von Berufsunfähigkeit in Rente gehen. Der Berufsunfähigkeitsfall kann dabei aufgrund eines Unfalls bei der Arbeit oder während der Freizeit oder aber auch aufgrund einer Erkrankung eintreten.

Berufsunfähigkeit ist ein existenzielles Risiko. Denn nicht mehr arbeiten zu können, heißt nichts zu verdienen. Ohne Berufsunfähigkeitsversicherung stehen die Betroffenen meist mit leeren Händen da. Vom Staat kann man im Ernstfall kaum Hilfe erwarten. Nur wenn Arbeit fast unmöglich ist, bekommt man als Betroffener Minirenten aus staatlichen Mitteln.

Krankheit kann jeden treffen – daher Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen

Was viele verkennen, ist, dass diese Gefahr nicht nur in Berufen mit körperlicher Betätigung wie bei Handwerkern, Fliesenlegern, Dachdeckern, Feuerwehrmännern oder Krankenpflegern besteht, sondern auch auf geistig belastende Berufe wie zum Beispiel Lehrer zutrifft. Zwar gilt, wer in einem weniger belastenden Beruf (Kaufleute, Verwaltungsbeamte, Ärzte oder Architekten) arbeitet, hat meist eine deutlich geringeres Risiko, aber dennoch ist die Gefahr der Berufsunfähigkeit in keinem Berufszweig zu verachten. Daher ist es dringend zu empfehlen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dem Versicherten eine vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente, wenn er den zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kann.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll

Vor dem finanziellen Zusammenbruch, der durch Unfall oder Krankheit droht, muss sich jeder eigenverantwortlich schützen – mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Doch wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchte steht vor der Qual der Wahl. Verschiedene Varianten des Berufsunfähigkeitsschutzes stehen dem Interessenten zur Verfügung. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann allein über eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder in Kombination mit einer Risikolebens-, Kapitallebens- oder Rentenversicherung erfolgen.

Informieren Sie sich daher zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung. Für einen Angebotsvergleich stehen Ihnen unabhängige Experten vor Ort zur Verfügung.

Ursachen BU: Welche Krankheiten führen zu Berufsunfähigkeit?

Es gibt zahlreiche Statistiken, welche Krankheiten zu Berufsunfähigkeit führen. In den meisten Fällen führen Erkrankungen des Rückens (Wirbelsäule, Knochenerkrankungen), Gemüts- und Nervererkrankungen sowie Herz- und Kreislauferkrankungen zu Berufsunfähigkeit.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt unabahängig von der Art der Erkrankung die vereinbarte Rente. Das heißt, egal, ob die Berufsunfähigkeit durch einen Unfall, eine Erkrankung oder durch einen schleichenden Krankheitsprozess hervorgerufen wurde, die Versicherung leistet.

Höhe der Berufsunfähigkeitsrente: Welche BU-Rente sollte man absichern?

Für den Fall der Berufsunfähigkeit sollte man die monatlichen Fixkosten für Miete, Auto, Versicherungen, Lebenshaltung berechnen. Denn diese Kosten laufen trotz BU weiter.

Ausschlaggebend für Arbeitnehmer sowie Selbständige, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, ist zunächst die Berechnung des Anspruchs auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Die Differenz zwischen dem monatlichen Nettolohn und der gesetzliche Erwerbsminderungsrente ergibt die sogenannte Versorgungslücke, welche privat abzusichern ist.

Wieviel BU-Rente sinnvoll ist, wird folgend ermittelt: Als Faustregel empfiehlt sich die Absicherung von 70-75 Prozent des Nettoeinkommens. Zu beachten ist jedoch, dass die Rentenleistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu versteuern sind.

Dabei gilt, dass BU-Renten im Rahmen der Basisrente grundsätzlich mit einem höheren Steuersatz zu versteuern als Renten aus einer selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherung.

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